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	<title>Kommentare zu: Impfen bis zum Abwinken?</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 12:44:51 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2021/01/29/impfen-bis-zum-abwinken/#comment-191681</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 12:36:02 +0000</pubDate>
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		<description>Was eine "dezentrale Anlaufstelle" bedeutet, mÃ¼sste noch genauer umschrieben werden. WÃ¤re das Bodenseeforum dezentral? Betrifft dies jedes einzelne Dorf?
 
Ich habe persÃ¶nlich erfahren, dass das Hinkommen dann kein Problem sein muss, wenn z.B. das Impfzentrum Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr gut erreichbar ist. Das bedeutete (Berlin): Bus 150/U9/U6 - und 200 Meter zu Fuss (Gesamtenfernung rund 7 km). In der U-Station weisen bereits Schilder "Zum Impfzentrum". Oder man fÃ¤hrt bequem und kostenlos mit dem Taxi hin und zurÃ¼ck (Damit ist hier u.a. die Idee verbunden, diesem Gewerbe in schwieriger Zeit "etwas Luft zu verschaffen"). Dass ganz Konstanz nach Singen zu reisen hÃ¤tte, ist vielleicht schon noch eine andere Kategorie. LÃ¤sst sich wohl noch Ã¤ndern.

Die Logistik vor Ort (ein Eisstadion) erschien mir notwendig, um alles ordnungsgemÃ¤ss und sicher durchfÃ¼hren zu kÃ¶nnen. Mindesten 10-12 Personen kÃ¼mmern sich um jede zu impfende PersÃ¶nlichkeit - von Zentrumseingang bis hin zum Aufenthalts-Ruheraum nach der Impfung - bis zur Begleitung zum Ausgang. Dann eben noch die Frage, ob man einen Taxis-BefÃ¶rderungsschein benÃ¶tigt. Erkennbar, dass allein der administrative Aufwand (Papier, Computer), damit alles gut registriert ist, recht bedeutend sein muss, um mÃ¶glichst alle Sicherheiten zu gewÃ¤hrleisten.

Die Terminvergabe erfolgte Ã¼ber das Internet. Hat einwandfrei funktioniert (Etwaige digitale Warteschleifen sind halt ein Produkt unserer Zeit!). 

ZusÃ¤tzlich braucht es aber auch Hilfsangebote fÃ¼rÂ Personengruppen, die den ganzen Vorgang planen und realisieren in eigener Regie nicht durchfÃ¼hren kÃ¶nnen. Angebote stehen dazu breit zur VerfÃ¼gung. Eine Sache der Information.

Ich glaube nicht, dass es fÃ¼r alle eine optimale LÃ¶sung geben kann, was den Zugang zu einer Impfstation betrifft. Zumal lÃ¤ndliche VerhÃ¤ltnisse mit stÃ¤dtischen nicht vergleichbar sind. Ob dann in einer zweiten Ipfphase der Ã¶rtliche Hausarzt das ganze Prozedere Ã¼bernehmen kann, mÃ¼ssen Experten darstellen. Derzeit verlangen die eingesetzten ImpfprÃ¤parate noch eine besondere Logistik, Ã¼ber die ein Hausarzt wohl in der Regel (noch) nicht verfÃ¼gt. Und auch der erwÃ¤hnte administrative Aufwand ("Papierkram", Computerarbeit) eschien mir, wie erwÃ¤hnt  ungewÃ¶hnlich personalintensiv.

Dass letztlich derzeit zuwenig Impfdosen angeliefert werden kÃ¶nnen, ist eine Angelegenheit der Politik, dazu Fragen zu stellen. Vermutlich wird sich im Zeitverlauf alles besser einpendeln. Sind eben weltweit ganz neue Erfahrungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was eine &#8220;dezentrale Anlaufstelle&#8221; bedeutet, mÃ¼sste noch genauer umschrieben werden. WÃ¤re das Bodenseeforum dezentral? Betrifft dies jedes einzelne Dorf?</p>
<p>Ich habe persÃ¶nlich erfahren, dass das Hinkommen dann kein Problem sein muss, wenn z.B. das Impfzentrum Ã¼ber den Ã¶ffentlichen Verkehr gut erreichbar ist. Das bedeutete (Berlin): Bus 150/U9/U6 - und 200 Meter zu Fuss (Gesamtenfernung rund 7 km). In der U-Station weisen bereits Schilder &#8220;Zum Impfzentrum&#8221;. Oder man fÃ¤hrt bequem und kostenlos mit dem Taxi hin und zurÃ¼ck (Damit ist hier u.a. die Idee verbunden, diesem Gewerbe in schwieriger Zeit &#8220;etwas Luft zu verschaffen&#8221;). Dass ganz Konstanz nach Singen zu reisen hÃ¤tte, ist vielleicht schon noch eine andere Kategorie. LÃ¤sst sich wohl noch Ã¤ndern.</p>
<p>Die Logistik vor Ort (ein Eisstadion) erschien mir notwendig, um alles ordnungsgemÃ¤ss und sicher durchfÃ¼hren zu kÃ¶nnen. Mindesten 10-12 Personen kÃ¼mmern sich um jede zu impfende PersÃ¶nlichkeit - von Zentrumseingang bis hin zum Aufenthalts-Ruheraum nach der Impfung - bis zur Begleitung zum Ausgang. Dann eben noch die Frage, ob man einen Taxis-BefÃ¶rderungsschein benÃ¶tigt. Erkennbar, dass allein der administrative Aufwand (Papier, Computer), damit alles gut registriert ist, recht bedeutend sein muss, um mÃ¶glichst alle Sicherheiten zu gewÃ¤hrleisten.</p>
<p>Die Terminvergabe erfolgte Ã¼ber das Internet. Hat einwandfrei funktioniert (Etwaige digitale Warteschleifen sind halt ein Produkt unserer Zeit!). </p>
<p>ZusÃ¤tzlich braucht es aber auch Hilfsangebote fÃ¼rÂ Personengruppen, die den ganzen Vorgang planen und realisieren in eigener Regie nicht durchfÃ¼hren kÃ¶nnen. Angebote stehen dazu breit zur VerfÃ¼gung. Eine Sache der Information.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es fÃ¼r alle eine optimale LÃ¶sung geben kann, was den Zugang zu einer Impfstation betrifft. Zumal lÃ¤ndliche VerhÃ¤ltnisse mit stÃ¤dtischen nicht vergleichbar sind. Ob dann in einer zweiten Ipfphase der Ã¶rtliche Hausarzt das ganze Prozedere Ã¼bernehmen kann, mÃ¼ssen Experten darstellen. Derzeit verlangen die eingesetzten ImpfprÃ¤parate noch eine besondere Logistik, Ã¼ber die ein Hausarzt wohl in der Regel (noch) nicht verfÃ¼gt. Und auch der erwÃ¤hnte administrative Aufwand (&#8221;Papierkram&#8221;, Computerarbeit) eschien mir, wie erwÃ¤hnt  ungewÃ¶hnlich personalintensiv.</p>
<p>Dass letztlich derzeit zuwenig Impfdosen angeliefert werden kÃ¶nnen, ist eine Angelegenheit der Politik, dazu Fragen zu stellen. Vermutlich wird sich im Zeitverlauf alles besser einpendeln. Sind eben weltweit ganz neue Erfahrungen.</p>
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