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	<title>Kommentare zu: Der SÃœDKURIER murkst die Â«Kreuzlinger ZeitungÂ» ab</title>
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	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 01:51:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
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		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 16:57:08 +0000</pubDate>
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		<description>Bekanntlich ist das gelegentliche "Zeitungssterben" auch eine Zeiterscheinung. Die Ursachen kÃ¶nnen ganz unterschiedlich sein. Die neuen MedienmÃ¶glichkeiten (die ohne Papier auskommen) sind, wenn auch nicht alleine verartworlich, dabei wohl ein wesentlicher Faktor. Ein weites Feld.

Woran es bei der "Kreuzlinger Zeitung" genau liegt, ob nur an der "Wirtschaftlichkeit", weiss ich nicht. Die verwendeten starken Begriffe, "abmurksen" oder "gekillt", erklÃ¤ren die Sachlage auf jeden Fall noch nicht. 

Hinzuweisen wÃ¤re noch, dass es eine zweite Publikation gibt die versucht, sich mit "Kreuzlinger Themen" zu beschÃ¤ftigen ("Kreuzlinger Nachrichten"). Darin wir allerdings auch Ã¼ber "Weinfelden" erzÃ¤hlt, das nun mal seerÃ¼cken- oder ottenbergweit entfernt ist und am See weniger interessiert. Zudem ist diese Publikation politisch durchsetzt, in dem ein Kolumnenschreiber von der rechtsnationalen Ecke, ein SVP-Grossvater, der sich als "Medienmogul" auffÃ¼hrt, die Ostschweizer (nicht nur!) laufend "beglÃ¼ckt".  

Wie dem auch sei. Fakt ist, dass es am See-Ende mit rundum geschÃ¤tzten Ã¼ber 130'000 Einwohnern keine interessante (papierene) "echte Wochenpublikation" gibt, die - Ã¼ber Grenzen hinweg - spannend und informativ Ã¼ber alle Aspekte des breiten gesellschaftlichen Leben von Stadt und Land berichtet. Es wÃ¤re eine Sache mit europÃ¤ischem Format. Ob dazu "KreativitÃ¤t" ausreicht um eine solches Produkt tatsÃ¤chlich mal zu starten, ist allerdings fraglich. Es wÃ¼rde auch hier wohl ganz rasch um "Wirtschaftlichkeit" gehen. 

Und so schaut man halt ins Internet was da so abgeht. Diese Wege sind anscheinend fÃ¼r viele sowohl zeitgemÃ¤sser, als auch - oft als Abfallprodukt einer "echten" Zeitung - wirtschaftlich eher machbar. Haben wir schlicht das haptische Erlebnis des Ã¼rsprÃ¼nglichen Zeitungslesens verlernt, bei dem die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und allgemein gesellschaftlichen Inhalte ausladend dargestellt werden kÃ¶nnen - Inland, Ausland? Setzten wir die digitale ÃœberfÃ¼lle an Informationen vor eine intensivere Fokussierung, wie es das (zu bezahlende) Zeitungslesen erfordert? Und dann ist da noch die junge und jÃ¼ngste Generation als Zielgruppe. Deren publizistische Erfahrung eben nicht unbedingt - oder gar nicht - auf das Zeitungslesen zurÃ¼ck zu fÃ¼hren ist. Ihnen wurde - und wird - anderes vorgesetzt. Weltweites. In allen Formaten. In Wort und Musik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich ist das gelegentliche &#8220;Zeitungssterben&#8221; auch eine Zeiterscheinung. Die Ursachen kÃ¶nnen ganz unterschiedlich sein. Die neuen MedienmÃ¶glichkeiten (die ohne Papier auskommen) sind, wenn auch nicht alleine verartworlich, dabei wohl ein wesentlicher Faktor. Ein weites Feld.</p>
<p>Woran es bei der &#8220;Kreuzlinger Zeitung&#8221; genau liegt, ob nur an der &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221;, weiss ich nicht. Die verwendeten starken Begriffe, &#8220;abmurksen&#8221; oder &#8220;gekillt&#8221;, erklÃ¤ren die Sachlage auf jeden Fall noch nicht. </p>
<p>Hinzuweisen wÃ¤re noch, dass es eine zweite Publikation gibt die versucht, sich mit &#8220;Kreuzlinger Themen&#8221; zu beschÃ¤ftigen (&#8221;Kreuzlinger Nachrichten&#8221;). Darin wir allerdings auch Ã¼ber &#8220;Weinfelden&#8221; erzÃ¤hlt, das nun mal seerÃ¼cken- oder ottenbergweit entfernt ist und am See weniger interessiert. Zudem ist diese Publikation politisch durchsetzt, in dem ein Kolumnenschreiber von der rechtsnationalen Ecke, ein SVP-Grossvater, der sich als &#8220;Medienmogul&#8221; auffÃ¼hrt, die Ostschweizer (nicht nur!) laufend &#8220;beglÃ¼ckt&#8221;.  </p>
<p>Wie dem auch sei. Fakt ist, dass es am See-Ende mit rundum geschÃ¤tzten Ã¼ber 130&#8242;000 Einwohnern keine interessante (papierene) &#8220;echte Wochenpublikation&#8221; gibt, die - Ã¼ber Grenzen hinweg - spannend und informativ Ã¼ber alle Aspekte des breiten gesellschaftlichen Leben von Stadt und Land berichtet. Es wÃ¤re eine Sache mit europÃ¤ischem Format. Ob dazu &#8220;KreativitÃ¤t&#8221; ausreicht um eine solches Produkt tatsÃ¤chlich mal zu starten, ist allerdings fraglich. Es wÃ¼rde auch hier wohl ganz rasch um &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; gehen. </p>
<p>Und so schaut man halt ins Internet was da so abgeht. Diese Wege sind anscheinend fÃ¼r viele sowohl zeitgemÃ¤sser, als auch - oft als Abfallprodukt einer &#8220;echten&#8221; Zeitung - wirtschaftlich eher machbar. Haben wir schlicht das haptische Erlebnis des Ã¼rsprÃ¼nglichen Zeitungslesens verlernt, bei dem die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und allgemein gesellschaftlichen Inhalte ausladend dargestellt werden kÃ¶nnen - Inland, Ausland? Setzten wir die digitale ÃœberfÃ¼lle an Informationen vor eine intensivere Fokussierung, wie es das (zu bezahlende) Zeitungslesen erfordert? Und dann ist da noch die junge und jÃ¼ngste Generation als Zielgruppe. Deren publizistische Erfahrung eben nicht unbedingt - oder gar nicht - auf das Zeitungslesen zurÃ¼ck zu fÃ¼hren ist. Ihnen wurde - und wird - anderes vorgesetzt. Weltweites. In allen Formaten. In Wort und Musik.</p>
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