<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Christoph Blocher in jedem Briefkasten?</title>
	<atom:link href="http://www.tmw-kn.com/blog/2021/12/22/christoph-blocher-in-jedem-briefkasten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2021/12/22/christoph-blocher-in-jedem-briefkasten/</link>
	<description>Konstanz und rund um</description>
	<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 18:32:54 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.5</generator>
		<item>
		<title>Von: Bruno Neidhart</title>
		<link>http://www.tmw-kn.com/blog/2021/12/22/christoph-blocher-in-jedem-briefkasten/#comment-191713</link>
		<dc:creator>Bruno Neidhart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2021 14:31:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tmw-kn.com/blog/?p=6049#comment-191713</guid>
		<description>Die Publizistische Landschaft in der Ostschweiz ist Ã¼beraus stark geprÃ¤gt von ZÃ¼rcher EinflÃ¼ssen der NZZ mit ihren regionalen BlÃ¤ttern und - wie hier aufgezeigt - von einem rechtsnational denkenden Rentner von der ZÃ¼rcher GoldkÃ¼ste, der seine Gratispapiere in Ostschweizer - und darÃ¼ber hinaus - BriefkÃ¤sten verstaut. Parteichef der SVP ist der genannte Herr Ã¼brigens nicht mehr. Seine Tochter agiert dagegen als VizeprÃ¤sidentin. Dass sich Herr B. im Hintergrund noch immer regt, davon berichten u.a. seine Kolumnen in den "Kreuzlinger/Weinfelder Nachrichten". Ich wÃ¼rde dieses Kolumnen-Geschwurbel in der Wirkung jedoch nicht Ã¼berbewerten, ja negieren. Es trieft hier von Wiederholungen. Die Faktenlage ist ja bekannt: sein ÃœbermaÃŸ an "nationalem Wulst" bei gleichzeitig "tÃ¶dlicher Europagegnerschaft" liegt lÃ¤ngst archiviert in den Schubladen. Dort ist alles gut gelagert - und verstaubt. 

Was eher bemerkenswert ist: Dass es auch der starke SÃ¼dkurier nicht schaffte, in Kreuzlingen ein Organ zu platzieren, das publizistisch in die Zukunft hÃ¤tte weisen kÃ¶nnen (die vielen HintergrÃ¼nde zu diesem "Fall" sind mir nicht bekannt). Es ist - ohne Wertung - wiedermal daran zu erinnern, dass Kreuzlingen lange Zeit ein eigenes publizistisches Format mit dem "Thurgauer Volksfreund" besass, obwohl die Stadt damals bedeutend kleiner war. Das entsprechende Pressehaus existiert Ã¼brigens in Teilen noch immer....

Klar: Die Dinge am publizistischen Himmel haben sich durch das Aufkommen digitaler Medien grundlegend verÃ¤ndert, Lesegewohnheiten wurden verschoben, die analogen Medien sind stark verdrÃ¤ngt. Geblieben ist der immense Wert der Anzeigen fÃ¼r den Erhalt eines Mediums als Basis in diesem GeschÃ¤ft. Und "digital" scheinen in dieser Beziehung die Bedingungen derzeit besser zu funktionieren.

Wie dem auch sei: Es stÃ¼nde der Stadt Kreuzlingen (22'500 Einwohner) gut an, sich weiter um ein stadtspezifisches Organ zu bemÃ¼hen - in welcher Form auch immer. Die NachbarstÃ¤dte Kreuzlingen und Konstanz leben zudem an einer der Schnittstellen Europas. Warum wird nicht versucht, gemeinsam ein Organ fÃ¼r bei StÃ¤dte zu entwickeln, das besonders mit viel nachbarschaftlichem Lokalkolorit bestÃ¼ckt ist? Eben auch mit integrierten "Amtlichen Publikationsorganen"? Ich weiss, man hat es oft schwer zu einer echten, kreativen, binationalen Zusammenarbeit hier am See. Muss das sein? Wer hat da Angst? Wenn ja: vor was? WÃ¤re Publizistisches nicht gerade "das" sinnvolle, Ã¼bergreifende Medium zur Ãœberwindung solcher Ã„ngste? Ãœberwiegen grundlegende kommerzielle Vorbehalte? Viele Fragen. Sie bleiben offen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Publizistische Landschaft in der Ostschweiz ist Ã¼beraus stark geprÃ¤gt von ZÃ¼rcher EinflÃ¼ssen der NZZ mit ihren regionalen BlÃ¤ttern und - wie hier aufgezeigt - von einem rechtsnational denkenden Rentner von der ZÃ¼rcher GoldkÃ¼ste, der seine Gratispapiere in Ostschweizer - und darÃ¼ber hinaus - BriefkÃ¤sten verstaut. Parteichef der SVP ist der genannte Herr Ã¼brigens nicht mehr. Seine Tochter agiert dagegen als VizeprÃ¤sidentin. Dass sich Herr B. im Hintergrund noch immer regt, davon berichten u.a. seine Kolumnen in den &#8220;Kreuzlinger/Weinfelder Nachrichten&#8221;. Ich wÃ¼rde dieses Kolumnen-Geschwurbel in der Wirkung jedoch nicht Ã¼berbewerten, ja negieren. Es trieft hier von Wiederholungen. Die Faktenlage ist ja bekannt: sein ÃœbermaÃŸ an &#8220;nationalem Wulst&#8221; bei gleichzeitig &#8220;tÃ¶dlicher Europagegnerschaft&#8221; liegt lÃ¤ngst archiviert in den Schubladen. Dort ist alles gut gelagert - und verstaubt. </p>
<p>Was eher bemerkenswert ist: Dass es auch der starke SÃ¼dkurier nicht schaffte, in Kreuzlingen ein Organ zu platzieren, das publizistisch in die Zukunft hÃ¤tte weisen kÃ¶nnen (die vielen HintergrÃ¼nde zu diesem &#8220;Fall&#8221; sind mir nicht bekannt). Es ist - ohne Wertung - wiedermal daran zu erinnern, dass Kreuzlingen lange Zeit ein eigenes publizistisches Format mit dem &#8220;Thurgauer Volksfreund&#8221; besass, obwohl die Stadt damals bedeutend kleiner war. Das entsprechende Pressehaus existiert Ã¼brigens in Teilen noch immer&#8230;.</p>
<p>Klar: Die Dinge am publizistischen Himmel haben sich durch das Aufkommen digitaler Medien grundlegend verÃ¤ndert, Lesegewohnheiten wurden verschoben, die analogen Medien sind stark verdrÃ¤ngt. Geblieben ist der immense Wert der Anzeigen fÃ¼r den Erhalt eines Mediums als Basis in diesem GeschÃ¤ft. Und &#8220;digital&#8221; scheinen in dieser Beziehung die Bedingungen derzeit besser zu funktionieren.</p>
<p>Wie dem auch sei: Es stÃ¼nde der Stadt Kreuzlingen (22&#8242;500 Einwohner) gut an, sich weiter um ein stadtspezifisches Organ zu bemÃ¼hen - in welcher Form auch immer. Die NachbarstÃ¤dte Kreuzlingen und Konstanz leben zudem an einer der Schnittstellen Europas. Warum wird nicht versucht, gemeinsam ein Organ fÃ¼r bei StÃ¤dte zu entwickeln, das besonders mit viel nachbarschaftlichem Lokalkolorit bestÃ¼ckt ist? Eben auch mit integrierten &#8220;Amtlichen Publikationsorganen&#8221;? Ich weiss, man hat es oft schwer zu einer echten, kreativen, binationalen Zusammenarbeit hier am See. Muss das sein? Wer hat da Angst? Wenn ja: vor was? WÃ¤re Publizistisches nicht gerade &#8220;das&#8221; sinnvolle, Ã¼bergreifende Medium zur Ãœberwindung solcher Ã„ngste? Ãœberwiegen grundlegende kommerzielle Vorbehalte? Viele Fragen. Sie bleiben offen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
