Wenn die Würde des Menschen im Mittelmeer versinkt
Konstanz (gro) 300 auf dem Bodensee schwimmende Rettungswesen, die das Wort WÜRDE bilden, sind auf der stark vergrösserten Fotographie zu sehen, die Andreas Osner und David Tchakoura in der ersten Ratssitzung des Jahres hochielten, flankiert von Stadtrat Normen Küttner und Bert Binnig. Es war eine Aktion, die einmal mehr dazu aufforderte, endlich dafür Sorge zu tragen, dass nicht weiter Tausende von Kindern, Frauen und Männern bei der Flucht übers Mittelmeer ertrinken.
„Endlich eine politische Lösung finden!”
Es war vergangenen Herbst, im Rahmen der jüngsten Interkulturellen Woche, als mit der rot leuchtenden, schwimmenden Skulpur auf die prekäre Lage vieler Flüchtlinge an der Südküste das Mittelmeers aufmerksam gemacht wurde. Die 300 Rettungswesten, die das Wort „Würde“ formten, mahnten damit die Verantwortlichen in den europäischen Regierungen, angesichts der lebensgefährlichen Route übers Afrikanische Meer endlich eine politische Lösung für die Betroffenen zu finden.
Engagement in Sachen Integration
Bei der Gemeinderatssitzung am 27. Januar 2022 übergaben Stadtrat Normen Küttner und Bert Binnig von der Agentur Homebase, die die Aktion mitinitiiert hatten, das Foto der Aktion an Bürgermeister Osner und David Tchakoura, den Leiter der Stabsstelle „Konstanz International“, als Dank für ihr Engagement bei den Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen.
Das Foto kann bei den Initiatoren der Aktion käuflich erworben werden. Der Erlös fließt an die Seenotrettungsinitiative Sea Eye e.V. - Kontakt: binnig@design-homebase.de





