Dornröschen
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10. November 2019 | Nach Eröffnung bald Tag der offenen Tür

Die neue Konstanzer Synagoge: Shimons Triumph

Konstanz (gro) 81 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge in der Sigismundstrasse 19 ist am Sonntag in der Sigismundstrasse 8 ein neues Gotteshaus für Menschen jüdischen Glaubens eröffnet worden. Die Jüdische Gemeinde, Gläubige anderer Religionen und Anschauungen - die ganze Stadt kann sich glücklich schätzen, dass sich nun religiöses und kulturelles jüdisches Leben besser entfalten kann. … weiterlesen \"\"

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5. November 2019 | Investor und Kunstfreunde wollen weiter kommen

Es geht um Position und Raum für Zeitgenössisches

Konstanz (gro) Ein bereitwilliger Investor, ausgewiesene Freunde zeitgenössischer Kunst, der zuständige Dezernent der Stadtverwaltung, ein international bekannter Architekt aus Berlin (auf dem Bild Matthias Sauerbruch mit Siegmund Kopitzki, rechts), erfolgreiche Künstler und ein konkreter Vorschlag: Eigentlich beste Voraussetzungen, ein gutes Stück weiter zu kommen, wenn sich am morgigen Mittwoch im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrums am Münster erneut die IZK, die „Initiative Zeitgenössische Kunst“ trifft, um solcher Kunst angemessenen Platz und Raum zu verschaffen. Eine weitere Podiumsdiskussion, mit der Einbeziehung des Publikums, soll dabei helfen. Der Diskussionsabend beginnt um 19.30 Uhr. … weiterlesen \"\"

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4. November 2019 | Neue (und letzte) Spielzeit des Theaters hat’s in sich

„Bella Ciao“ tönt’s aus Konstanz und aus der ganzen Welt

Konstanz (gro) „O partigiano, porta mi via, che mi sento di morire“ („O Partisan, bring‘ mich fort, denn ich fühle, dass ich bald sterben werde“). So heisst es am Ende der zweiten Strophe von „Bella Ciao“, des vermutlich berühmtesten Liedes aus dem Italien der neueren Zeit. Anders als der Text vermuten lässt, ist es kein trauriges, sondern ein trotziges Lied. Darum passt es zu Christoph Nix und zur allerletzten Spielzeit mit ihm. „Bella Ciao“ war die Hymne der italienischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg, es ist bis heute weltweit das Kampflied der Antifaschisten, Anarchisten und sozialdemokratisch bewegten Aktivisten, sogar auf Arabisch und Chinesisch. Zur Zeit wird’s auch von manchen aufbegehrenden Hongkong-Chinesen geschmettert. In Konstanz wird von Nix und seinem Team dem geneigten Theaterpublikum zum Lied der Partisanen aufrüttelndes Schauspiel verpasst, … weiterlesen \"\"

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29. Oktober 2019 | Blitzschnelles Eingreifen der Feuerwehr

Feuer im Dach des alten Domherrenhauses

Konstanz (gro) Schreck in der Abendstunde: Blitzende Blaulichter, mit Scheinwerfern bestückte Drehleitern, behelmte Feuerwehrleute, Polizeibeamte, Zurufe, Kommandos der herbei geeilten Helfer und das Ausbringen von Wasserschläuchen haben die Nordseite des Münsterplatzes gestern Abend kurz nach 17.30 Uhr vorübergehend in einen organisierten Hexenkessel verwandelt. Die Rettungskräfte waren zum Haus Münsterplatz 7 gerufen worden, weil Rauch aus dem Dach, drei Stockwerke hoch über der Buchhandlung Homburger & Hepp, drohend emporstieg. Wenig später schlugen meterhohe Flammen durch. Das rasche, beherzte Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres: Verletzt wurde niemand, und auch der Schaden am ehemaligen Domherrenhaus des Chorstifts St. Johann dürfte sich in relativ erträglichen Grenzen bewegen. … weiterlesen \"\"

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23. Oktober 2019 | Heute stilles Gedenken in der Sigismundstrasse

108 brennende Kerzen erinnern an deportierte Mitbürger

Konstanz (gro) Zu einem stillen Gedenken trifft man sich heute um 18.30 Uhr an der schwarzen Marmorstele am Ostende der Dreifaltigkeitskirche. Auf der Marmorstele sind die Namen der 108 Konstanzerinnen und Konstanzer vermerkt, die vor 79 Jahren ins Konzentrationslager Gurs in Südfrankreich deportiert worden sind, weil sie jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung waren. Zu dem Treffen an der Ecke Sigismundstrasse/Bahnhofstrasse aufgerufen hat Katrin Brüggemann im Namen der Initiative „Stolpersteine für Konstanz“. Für jedes der 108 Opfer des damaligen nationalsozialistischen Rassenwahns wird eine Kerze angezündet. … weiterlesen \"\"

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