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18. Februar 2022 | Marcus Nabholz scheitert mit Kompromiss-Antrag

Die Narren müssen nächste Woche nochmals kürzer treten

Konstanz (gro) Der Gemeinderat hat am Donnerstag-Abend mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die so genannte Freinacht im Anschluss an den „Schmotzigen Dunschtig“ zum 25. Februar auch dieses Jahr auszusetzen; es gilt demnach die übliche Sperrzeit: Im historischen Zentrum der Stadt ist, wie an jedem normalen Wochentag, um 1 Uhr morgens Sense, rechtsrheinisch, wie sonst auch, um 2 Uhr morgens. Ein Kompromissvorschlag von Marcus Nabholz, im Altstadtgebiet die Sperrzeit für die Nacht zum Freitag wenigstens ein einziges Mal erst um 3 Uhr morgens wirksam werden zu lassen, wurde abgelehnt.

Vertrauen in die „Vernunft der Gastronomie“

Besonders hart gab sich der Oberbürgermeister. Man werde sich konsequent ans Verbot von Parties halten, sagte Uli Burchhardt. Es gelte, alles Mögliche zu tun, die weitere Ausbreitung der Corona-Viren so weit wie möglich zu unterbinden. Burchardt wandte sich damit auch gegen Forderungen, ein generelles „Glasverbot“ auszusprechen, das Manfred Hölzl (wie Nabholz von der CDU) angeregt hatte. Man vertraue auf die Vernunft und das Wohlverhalten der durch die Corona-Krise schwer gebeutelten Gastronomie, sagte Burchardt.

Aufmunternde Fasnachts-Geschenke

Marcus Nabholz erinnerte daran, dass etliche Fasnachts-Organisationen vergangenes Jahr hunderte Päckchen an Kinder in Tagesstätten und Grundschulen geschickt haben. Er hoffe, sagte Nabholz, dass Kinder auch dieses Jahr von solchen Fasnachts-Gaben überrascht und aufgemuntert werden. Die Fasnachter in Konstanz und Umgebung würden damit einen schier unschätzbar wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Epidemie leisten.



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