Konstanz will in den Kreis der 100 „smarten Städte“
Konstanz (gro) Eines der ehrgeizigsten Projekte der Europäischen Union (EU) heisst „100 klimaneutrale und smarte Städte bis 2030“. Konstanz hat sich die Teilnahme an diesem Wettbewerb sichern können. Mitgeholfen hat dabei der so genannte Klimanotstands-Beschluss des Gemeinderats vom Mai 2019. Den Städten, die es unter die 100 klimatisch bestbewerteten und „smarten“ Städte schaffen, winken finanzielle Sonderzuwendungen und das Mitwirken in einem internationallen Netzwerk, das mit den 99 ausgezeichneten Mitbewerberinnen gebildet wird.
Teilnehmerfeld bis Ende Mai komplett
Nach einem ersten Aufruf, nach dem Städte aus allen EU-Ländern und assoziierten Staaten ihr Interesse bekunden konnten, sind bisher 30 von 377 interessierten Kommunen ausgewählt werden. Bis Ende Mai dieses Jahres sei mit der erweiterten, endgültigen Rückmeldung durch die EU-Kommission zu rechnen, heisst es in einer Meldung von Elena Oliveira im Auftrag des Konstanzer Presseamtes.
Vieles wird bereits angewandt und entwickelt
Auf einen „letter of intent“ von Uli Burchardt, dem Oberbürgermeister, also auf eine entsprechende „Vertragliche Absichtserklärung“ und auf die Zusicherung, dass die Stadt die Kriterien erfülle, sich an dem Europa-weiten Wettbewerb beteiligen zu können, sei Konstanz in den Kreis der Bewerber aufgenommen worden. Viele der in der Ausschreibung genannten Stichpunkte (Transformation der Energieversorgung, Beteiligungsformate, Fondsmodelle, integrierte Stadtplanung oder „smarte“ Datenplattformen) würden in Konstanz bereits angewandt oder gerade entwickelt.
Geld aus Brüssel und Europa-weite Vernetzung
Schon von der Programm-Teilnahme an dem EU-Projekt, so teilt uns Elena Oliveira ferner mit, erhoffe sich Konstanz durch die Vernetzung mit zahlreichen anderen Kommunen eine Beförderung des „von einander Lernens“. Hinzu komme, wie bereits erwähnt, der potenzielle Zugriff auf Mittel der Europäischen Union und der Europäischen Investitionsbank.





