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24. März 2022 | „vollMond“, Klimaschutz, Gartenfreuden…

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten

Konstanz (gro) Das Grauen des Krieges greift unser Innerstes an, umso mehr, wenn es uns so nahe kommt wie mit dem mörderischen Geschehen in der Ukraine. Trotzdem dürfen wir die guten Nachrichten nicht überhören. Und es gibt sie noch: vom Stadttheater, das demnächst ein ausgefallenes Event nachholen kann oder vom Anzapfen der Sonne, von Klimaschutz, Gartenfreuden und vom gemeinsamen Licht-aus-Machen – Positives, das hilft, das mörderische Grauen zu ertragen und das nach Wegen suchen lässt, die verbrecherischen Übeltäter zu überwinden.

Im weissen Anzug durchs Universum taumeln

Der im grenzenlosen Weltenraum taumelnde Astronaut ist längst zu einem Markenzeichen für ein Ereignis namens „vollMond“ geworden, bei dem das Theaterensemble (immer bei Vollmond) Ungewöhnliches, Unterhaltsames und Unverhofftes aufs Parkett bringt. Und zwar im Foyer der Spiegelhalle, und das zu ungewöhnlich später Stunde, ab 22 Uhr. Am 18. März hätte wieder so weit sein sollen. Doch diesmal hat die Late Night Show ausfallen müssen.

Genie, Wahnsinn und das denkende Haus

Ein nach kurzer Anlaufzeit so erfolgreiches Format kann und darf aber nicht einfach ausfallen. Und deshalb wird „vollMond“, wie Dani Behnke freudestrahlend verkündete, in genau einer Woche nachgeholt, und zwar am 30. März und wie immer um 22 Uhr. Es geht um die Frage, ob man sich Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen soll. Schliesslich ist er 1997 in sein Traumhaus gezogen, an dem er sieben Jahre lang gebastelt hat: ins erste vollständig vernetzt denkende Haus. Für Schauspieler Julian Mantaj und Regieassistent Simon Carl Köber der ideale Anlass, auf die Suche zu gehen nach Genie und Wahnsinn. Bild: Theater Konstanz/Michael Schroth

Die Sonne stärker angezapft

Vergangenes Jahr ist der Ausbau der erneuerbaren Energien im Vergleich zu den Vorjahren deutlich vorangekommen. Stadtweit wurden 2021, wie uns Elena Oliveira informiert, 129 neue Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen. Nur 2004 seien es noch mehr Neuanlagen gewesen. Damals gingen 138 Anlagen frisch ans Netz. Die Klimaschutzstrategie sieht vor, den Photovoltaikausbau in Konstanz so zu beschleunigen, dass die Ziele des Klima-Plus-Szenarios bis 2035 erreicht werden können. Konstanz liegt zur Zeit im oberen Mittelfeld vergleichbarer Mittelstädte in Deutschland.

Beratung ist kostenlos

PrivateigentümerInnen und Gewerbetreibende, die an einer Photovoltaikanlage interessiert sind, und auch das ist eine gute Nachricht, können unter www.konstanz.de/solaroffensive einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren. Die Solaroffensive ist ein gemeinsames Projekt der Stadtwerke Konstanz , der Stadt Konstanz, der Energieagentur Kreis Konstanz und verschiedener Unternehmen der Solarbranche.

Licht aus für einen friedlichen und lebendigen Planeten

Licht aus – Klimaschutz an: Bereits zum vierten Mal beteiligt sich die Stadt Konstanz an der „Earth Hour“, einer Aktion des World Wide Fund For Nature (WWF). Die „Stunde der Erde“ ist die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Immer am letzten März-Wochenende schalten rund um den Globus Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht aus und setzen so gemeinsam ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Dieses Jahr ist die Earth Hour am kommenden Samstag, 26. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr.

Auch in den eigenen vier Wänden…

Auch in Konstanz wird während dieser Stunde die Beleuchtung von einzelnen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich am 26. März an der globalen Klimaschutzaktion zu beteiligen und in den eigenen vier Wänden für eine Stunde das Licht auszuschalten. - Weitere Infos und eine Übersicht zu den teilnehmenden Städten unter www.wwf.de/earth-hour.

Wasserhähne zudrehen im Tägermoos

Zum guten Schluss sei dazu aufgefordert, die Wasserhähne im Tägermoos zuzudrehen. Denn es droht ein unkontrollierter Verlust der kostbaren Flüsssigkeit, wenn am 4. April im Kleingartenparadies am Schweizer Seerhein die Garteinsaison eröffnet wird. Es wäre schlieslich keine gute Nachricht, wenn gemeldet werden müsste, dass in manchen Datschen bestes Konstanzer Trinkwasser ungenutzt im Schweizer Erdreich versickert.



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