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20. Oktober 2022 | Heute Homburger-Lesung im Rosgartenmuseum

Maria Nikolai und ihre „Töchter des Glücks“

Konstanz (gro) Sie ist zu einer Art Heimat-Schriftstellerin geworden: Maria Nikolai, die den zweiten Teil ihrer Bodensee-Saga fertiggestellt hat und die sie nun in Lesungen bis in die Vorweihnachtszeit hinein weitum bekannt macht. Am heutigen Samstag gastiert sie mit ihren „Töchtern des Glücks“ in Konstanz, in einer Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Homburger & Hepp über die historische Bühne des Rosgartenmuseums geht. Zur Lesung gibt`s eine kleine Museumsführung. Beginn des literarischen Abends am Samstag ist um 19 Uhr. Tickets im Vorfeld bei Homburger & Hepp am Münsterplatz (Telefon 90810).

Die Lust am Schreiben ist wohl angeboren

Lust am Schreiben, am Dichten in Reimen und am Romanesken, ist Maria Nikolai angeboren. Bevor sich vor vier Jahren ihre ebenfalls dreiteilige „Schokoladenvilla“ überrraschend in die Spiegel-Bestsellerliste aufschwang, hatte sie bereits ein halbes Dutzend Buch-starke Geschichten geschrieben, aber im Grunde hauptsächlich für sich selber und für Freunde. Der unverhoffte Erfolg gab ihr den Schub, es weiter zu versuchen. Und siehe da, es war der richtige Weg.

Die heilende Attraktion von Wohlfühl-Oasen

Zu Herzen gehende Schicksale und romantische Liebesbeziehungen, umgattert von den europäischen Kriegsgräueln des 20. Jahrhunderts und deren leidvollen Folgen, dazu das Aufblühen neuer Lebenshoffnungen - und das eingebettet in die schönsten Landschaften und kulturprächtigen Bauten des deutschen Südwestens (inklusive Schloss Meersburg, Mainau und Bodensee): Maria Nikolai bringt uns Schätze und Leidenschaften der Menschen dieser Landschaft nahe - so nahe, dass ihre Bücher zu Wohlfühl-Oasen werden, in denen man sich heutzutage mehr denn je nur zu gerne zurückziehen und erholen möchte.

Wenn „Nikolai“ besser funktioniert als „Krikl“

Die Autorin wurde als Maria Krikl in Metzingen bei Reutlingen geboren. Mit ihrem durchschlagenden Erfolg vor vier Jahren hatte sie nie gerechnet. Und als sie erfuhr, dass ihre „Schokoladenvilla“ ins Italienische und Spanische übersetzt werden sollte, stimmte sie der damit empfohlenen Namensänderung zu. „Krickl kann im Ausland kein Mensch aussprechen«, sagte die Schriftstellerin damals, Nikolai dagegen funktioniere auch international. Die Lesung im historischen Saal des Rosgartenmuseums beginnt um 19 Uhr.



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