Nicht der Wolf, aber stürzende Bäume und fallende Äste
Konstanz (gro) Keine Angst vor dem „bösen Wolf“, das gilt nach wie vor. Trotz dem ist jetzt Vorsicht geboten, wenn`s in den Wald gehen soll. Denn der ist durch den Sturm in der Nacht zum Mittwoch brüchig geworden. Noch immer fällt Astwerk aus den Kronen der Bäume, die zum Teil auch an Standfestigkeit eingebüsst haben. Jetzt muss erst einmal von den Forstleuten aufgeräumt werden, im Lorettowald und auch auf dem Bodanrück. Auf Waldspaziergänge, so lässt das Kreisforstamt über Mandy Krüger von der Amtsblattredaktion ausrichten, sollte vorerst verzichtet werden. Spaziergänger stünden womöglich auch den schwer arbeitenden Aufräumern und ihren Gerätschaften im Weg.
Im Wald besteht derzeit noch akute Lebensgefahr
Im Wald bestehe derzeit „akute Lebensgefahr“, warnt das Kreisforstamt. Der Gewittersturm in der Nacht zum Mittwoch habe, wie bereits berichtet, schwere Schäden angerichtet. Es wurden zahlreiche Bäume entwurzelt oder vom Winddruck im Wurzelwerk gelöst. Etliche Waldwege seien wegen umgestürzter Bäume teilweise unpassierbar. Das Ausmaß sei aktuell noch nicht absehbar, so das Kreisforstamt. Es wird dringend abgeraten, den Wald zu betreten. In den Baumkronen hingen noch abgebrochene Äste, und nicht mehr standfeste Bäume neigten sich teilweise gefährlich. Mit anderen Worten: Im Wald bestehe tatsäclich „derzeit akute Lebensgefahr“, bestätigt Mandy Krüger.





