Konstanz (gro) Mit Latin Love Affair kehrt am Donnerstagabend der Sommer zurück nach Konstanz. Die famose Formation um die kubanische Sängerin Olvido Castellanos (links) und Bandleader Markus Merz spielt die beste Salsa zwischen Zürich und Frankfurt und läutet das Wochenende 24 Stunden früher ein als erlaubt. Für die Fans unverfälschter, moderner karibischer Musik ist der Abend ein Geschenk, nicht zuletzt für Marinalva D., die sich am Wochenende nach Bahia verabschiedet. Manchmal heißt sie “Kobra” Obwohl in ihrer Heimat mit der Samba aufgewachsen, tanzt Marinalva die kubanische Salsa “genau so gern”. Als “gute Seele vom Migros” mit einem großen Bekanntenkreis gesegnet, will sie sich im Deli mit ihren besten Freundinnen und Freunden vor dem Abflug nach Salvador “noch einmal so richtig vergnügen”. Denn so schnell kommt sie nicht wieder: Volle sechs Monate hat die Brasilianerin, die in Szenekreisen gelegentlich auch respektvoll “die Kobra” genannt wird, für den Aufenthalt in Bahia eingeplant. In Frankreich mit den Afro Cuban Allstars Marinalva kennt Latin Love Affair von einem früheren Gastspiel am Bodensee. Damals gab es Begeisterungsstürme. Neben der mitreißenden Olvido Castellanos, die jüngst in Frankreich mit den Afro Cuban Allstars zu erleben war, singen und spielen der Kubaner Edy Portales (voc), der Luxemburger Felice Civitareale (Trompete), die deutschen Musiker Norbert Streit (der in Bern Saxophon studierte) und Joe Fessele (Piano, Keyboard, Arrangements), der Österreicher Wolfgang Kehle (Bass), der Peruaner César Gamero (Timbales), der Schweizer Willy Rechsteiner (Bongo, Coro) und Bandleader Markus Merz (Drums, Timbales), der am Istituto Superior de Arte in Havana (Kuba) studiert hat. Wenn es klappt, werden zusätzlich zwei Gäste mit von der Party sein: die Sängerin Leticia Pereja Padron und der Bassist Bernhard Froh. Extra-Portion Brazil Funk Deli-Wirt Dieter Giessen sollte am Donnerstag Abend sein Lokal weitgehend ausräumen und dafür die Bar vergrößern. Denn bei Latin Love Affair hält es die wenigsten auf den Stühlen. Die international engagierte Band spielt neben der klassischen Salsa den traditionellen Son aus dem Südosten Kubas, den Wim Wenders mit seiner filmischen Dokumentation “Buena Vista Social Club” weltweit populär gemacht hat. Latin Love Affair, die wiederholt von Viva und ARD-Sendern eingeladen wurden, warten ferner auf mit Funky Timba Cubana, den neuesten Rhythmen aus der Karibik, außerdem mit Merengue, jeder Menge Latin Pop und, extra für Marinalva, auch mit einer kräftigen Portion Brazil Funk.
Noch keine Kommentare
|
||||||||
|
|
||||||||