Konstanz (gro) Die Galerie Geiger bringt die Kunst und den Sport zusammen, und zwar mit Hilfe von Ulrich Zeh. Heute um 19 Uhr ist am Fischmarkt Vernissage einer Ausstellung mit neuen Arbeiten des Stuttgarter Künstlers. Die Kollektion steht unter dem hochaktuellen Motto „Fußballfieber“. Vor zwei Jahren war Ulrich Zeh in Leipzig Preisträger beim IOC-Wettbewerb „Olympische Kunst und Sport“. Als Leichtathlet brachte es der heute 60-jährige Künstler Zeh bis zur Olympiateilnahme als Jugendlicher. Ulrich Zeh kommt zu der Vernissage nach in Konstanz. 1974 im Olympischen Jugendcamp in Tokio Das war 1964, also vor 42 Jahren, als Ulrich Zeh ins Jugend-Camp der Olympischen Spiele in Tokio berufen wurde. Da hatte er bereits mit dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart begonnen. Und den Künstler ließ der Sport nie los. So stellte er anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 1974 in München aus, zur Leichtathletik-WM 1986 in Stuttgart oder etwa zur Kunstturm-Weltmeisterschaft, ebenfalls in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. 1991 gab ein Bild von Ulrich Zeh das offizielle Plakat der Rad-Weltmeisterschaft in Stuttgart. In Zusammenarbeit mit Stefan Geiger, der damals noch in Kornwestheim als Drucker arbeitete, entstand 1977 bis 1979 ein 25 Serigrafien umfassender Zyklus nach Tolkiens „Herr der Ringe“. Es gibt jedenfalls eine Menge guter Gründe, dass Ulrich Zeh nun seinen neuesten Zyklus unter dem Titel „Fußballfieber“ ausgerechnet in Konstanz, eben bei den Geigers, präsentiert. Ausstellungen in New York und in ganz Europa Ulrich Zeh ist in Deutschland und international erfolgreich, stellte auch schon in New York aus, in Italien, in Paris und Amiens, London, Luxemburg oder St. Gallen, auch Sportverbände wie der Deutsche Fußballbund, sind im Besitz von Arbeiten Zehs. Seine Bilder (ganz oben ein Motiv in Akryl und Ölkreide auf Leinwand) sind voller Bewegung, Dynamik, Energie und Kraft. Ganz anders die Landschaftsbilder Ulrich Zehs, die manchmal ausgesprochen meditativen Charakter haben und hoffentlich bald einmal in einer Folgeausstellung bei Geiger am Fischmarkt zu besichtigen sind.
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