Konstanz (gro) Walter Pilz ist einer der Ersten gewesen, die sich in die „Schwarze Katz’“ getraut haben: „Ich hab’Licht gesehen, da wollt’ ich mal nachfragen….Mein Gott, dir geht’s ja bestens!“, sagte Pilz dem verblüfften Horst Reich. Der Stadtrat war gleich anschliessend fieberhaft tätig, allerdings nicht politisch, sondern viel mehr als Nachbarschaftshelfer. „Der Horscht lebt!!“, verkündete der Freie Wähler Pilz reihum per Telefon. „Katzahorscht“ Reich war, wie man so sagt, „tot gesagt“ worden. Tatsächlich geht es ihm hervorragend. Theo Tillmann sorgt sich um hungrige Polizeisportler Noch immer war gestern Abend „absolut unklar“ (Horst Reich), wie es zu dem Gerücht kommen konnte, er habe das Zeitliche gesegnet. Zu den Vorreitern der kuriosen Nachricht habe Theo Tillman gehört, sagte Reich. Dieser habe zuerst angerufen und sei dann selber in der Katzgasse vorbei gekommen, um nach dem Rechten zu sehen, nachdem es geheissen habe, der Vorstand des Polizeisportvereins (PSV) müsse sein Jahresabschlussessen in der „Schwarzen Katz’“ absagen. Denn der Wirt, Horst Reich, sei verstorben. Dem “Katzahorscht” geht’s prächtig Nun gut, der PSV-Vorstand wird in der „Schwarzen Katz’“ kommende Woche wie jedes Jahr speisen. Und inzwischen ist auch Harry, der Wirt vom „Weinglöckle“, der sich ebenfalls besorgt nach dem Wohlergehen von Horst Reich erkundigt hatte, längst wieder beruhigt: Dem dienstältesten Konstanzer Wirt, der sein gastliches Haus in der Katzgasse seit knapp 40 Jahren betreibt, geht’s in der Tat prächtig. Alles weggeputzt dornroeschen kann das nur bestätigen. Am Abend von Dreikönig waren in der „Schwarzen Katz’“ sowohl die legendären „Saure Leberle mit Bratkartoffeln“ weggeputzt, als auch sämtliche „Gänsekeulen mit Rotkraut und Pürree“, von den „Zanderknuschperle mit frischen Salzkartoffeln und Salatbouquet“ ganz zu schweigen. Schlussbemerkung: Trotz allem wurden alle satt! Wer das Gerücht vom angeblichen Ableben Horst Reichs in die Welt gesetzt hat, ist bislang nicht bekannt. Es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, dass die falsche Nachricht mutwillig in die Welt gesetzt wurde. Es dürfte ein freundliches Versehen gewesen sein. Vorsorgliches Trauern erübrigt sich. „Tot Gesagte leben bekanntlich länger“, hiess es der Katzgasse. Horst Reich wartet dort noch immer auf den Gerüchtemacher, der seinen Tod vorher gesagt hat.
8 Kommentare
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Bei dem, was der Kerle in sich reinschüttet und reinqualmt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Gerücht Wahrheit wird. Und tagsüber schaut man ihn besser nicht an, da kriegt man nen Schreck.
Es ist ja wohl die Höhe einen so geschmacklosen Kommentar in die Welt zu
setzen !!!! unvorstellbar ! unglaublich ! unter aller Würde ! schlicht und einfach
eine Sauerei !
Ich kenne Horst seit über zwanzig Jahren … er ist einfach ein toller Mensch !
Als dienstältester Konstanzer Wirt der unermüdlich Tag für Tag hinter seinem Thresen oder in seiner Küche steht , um seine Gäste mit köstlichem Essen zu verwöhnen, hat wohl Alkohol oder Nikotin keine Rolle gespielt oder ??? wie hätte er 40 Jahre seine Kneipe führen können … und wer hat ihn bis jetzt nachahmen können ???? wohl keiner !
und allerdings hat wohl jedes das Recht - wenn es so wäre - sein Privatleben zu
gestalten wie er es für richtig halte. In Konstanz ist es leider aber immer so gewesen,
dass viele Menschen nur Neid kennen, dem andern das Brot zum Leben nicht gönnen,
jemanden ins Gesicht anlachen und gleichzeitig den Schwert in den Rücken stechen,
vor Neugier platzen, nichts besser wissen als Gerüchte zu verbreiten ohne so oder
so zu wissen was hinter prrivaten Kulissen sich reell abspielt, sich vor allem um Dritte zu kümmern anstatt den eigenen Dreck vor ihrer Türe zu kehren.
(da dieser Kommentar mit dem Namen des Absenders versehen sein sollte, haben Sie
bitte auch selbst den Mut, sich zu erkennen zu geben)
Dieser Artikel wird im Südkurier mit obigem Kommentar “Horst Reich lebt!”
veröffentlicht !
Sie hatten einen Tag sich zu melden ! ja die Mut fehlt wohl !
Wenn ihr Mail bis am Montag früh mich erreicht, wird diese Angelegenheit
keine weiteren Folgen haben ……….. wie Sie wissen Konstanz ist sehr klein.
Auch wenn Sie diese Anmassung über Dritten ausgeführt haben sollten, Informationen
haben wir bereits. Falls Sie sich bis Montag zurückmelden und persönlich bei Herr
Reich entschudigugen sehen wir die Angelegenheit als erledigt……….
Kopie : Herr Horst Reic h
R.A.. : RB
Bericht an Südkurier
Na,na,na Frau Bruel, nehmens doch konstanzerischer. Wie wir alle wissen kann Horst auch diesen “Scherz” noch wegstecken und schmunzeln. Darum mögen wir ihn ja auch. Er soll uns noch lange erhalten bleiben.
Lieber Herr Gerd Mörsch,
Im Schutze der Anonymität ein solches herabwürdigendes Kommentar zu verfassen ist unter der Würde eines gern gesehnen Gastes.
Eine ernstgemeinte Entschuldigung wäre wohl mehr als angebracht.
Wir alle wissen, dass unser lieber Horst diverse Scherze auf seine Kosten vertragen kann, nur sollte dies im persönlichen Kontakt entstehen.
Also stehen Sie zu Ihrer Aussage und verstecken Sie sich nicht hinter dem Pseudonym “Schwarzer Kater”
Also ich persönlich bin sehr froh darüber, dass mein lieber Patenonkel bei bester Gesundheit ist und ich denke ich spreche nicht nur für mich. Ich hoffe das es die Schwarze Katz und unseren Horst noch lange gibt.
Du liebe Zeit,
was für eine Aufregung! Auch wenn sich der “Schwarze Kater” im Ton vergriffen hat und geschmacklos wurde - durch seinen groben Scherz schimmert doch auch ehrliche Sorge hindurch. Dass der Horst Reich die Unverschämtheit ohne weiteres wegzustecken weiss, ist jedem, der ihn kennt, absolut klar.
Vielleicht macht der Katzehorscht demnächst sogar ernst und hört, was er eigentlich schon lange vorhat, mit dem Rauchen auf. Dann hätte sich die Aufregung am Ende noch gelohnt. Im übrigen würde ich sagen: Oh wären bloß alle mit 65 so g’sund wie de Horscht!!!
Habe heute von Dir liebe Annika den Leserbrief mit meiner Anrede gefunden. Du nimmst an, dass der 1.Leserbrief vom “Schwarzen Kater” aus meiner Zuschrift entstand. Dem ist nicht so. Doch zum Leserbrief “Horst Fan” stehe ich. Damit habe ich kein Problem. “dornröschen” hat meine Erkennung an dich weitergegeben. Ich glaube auch deshalb, dass die Redaktion nichts Verwerfliches, eher etwas Schlichtendes erkannt hat, was ich auch bezwecken wollte. Bitte lass doch die beiden E-Mail-Adressen vergleichen. Das hätte du auch vernünftiger Weise gleich machen sollen. Falls du noch was mit mir zu klären hast, ruf mich an.
Um nicht was falsches zu schreiben, aber fragen darf man ja. Ist jetzt mit Horst was Schlimmeres passiert? Liebe Genesungsgrüße, Deine Gäste. Komm bald wieder.