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2. Februar 2007 | Heute trotzdem Vernissage im Klinikum mit Walter Rainer

Der blaue Popo ist viel zu groß

Konstanz (gro) Mit seiner „Nackten Blauen“ wollte er auf die Ausstellung aufmerksam machen. Doch der Leitung des Konstanzer Klinikums ist das Hinterteil zu groß. Walter Rainer (Bild: sfs) musste deshalb alle Plakate wieder entfernen, mit denen er auf die Präsentation seiner Arbeiten in der Kleinen Galerie des Klinikums aufmerksam machen wollte. Die Vernissage in der Kleinen Galerie steigt trotzdem wie geplant am heutigen Freitag um 19 Uhr. Es ist die dritte Ausstellung Rainers, Der 54-jährige Künstler, der in Konstanz lebt und arbeitet, entstammt einer Innsbrucker Künstlerfamilie.

Rainer ist zwar betrübt, dass er seine Plakate wieder abhängen muss, aber er sei „nicht sauer“, heißt es unter Kunstfreunden. Der Künstler wirkt in erster Linie verblüfft wegen der Bedenken aus dem Klinikum. „Das wirkt in der Tat ein bisschen krank“, sagt ein Arzt, der davon hörte, dass die Plakate wieder weg müssen. Mit „krank“ meinte der Mediziner nicht etwa das Plakat, sondern die Bedenken der Klinikleitung wegen des angeblich zu großen Popos der „Nackten Blauen“. Die Bilder von Walter Rainer, der heute während der Vernissage in der Kleinen Galerie des Klinikums (Erdgeschoß) anwesend ist, sind bis zum 27. Februar zu besichtigen.



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