Jetzt auch auf hebräisch
Konstanz (gro) Die Bibliothek der Israelischen Kultusgemeinde Konstanz bildet zusammen mit der neuen Einstein-Bibliothek Heidelberg die ersten Buch- und Dokumentensammlungen, deren Titel online auch in der hebräischen Originalsprache ausgesucht (recherchiert) werden können. Das Bibliothekssystem, das in Heidelberg vorgestellt wurde, ist mit Know how aus Konstanz verwirklicht worden.
Selbständig ausleihen und zurückgeben
Anlass der Vorstellung war die Eröffnung der Bibliothek Albert-Einstein der Hochschule für Jüdische Studien in einem Neubau mitten in der Heidelberger Altstadt. Bauherr des gesamten Neubaus der Hochschule ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Das so genannte Open-Source-Bibliothekssystem Koha wurde gemeinsam mit dem in Konstanz angesiedelten Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) eingerichtet, wie es einer Pressemitteilung des BSZ heisst.
Zu diesem System gehört, dass Ausleihe und Rückgabe technologisch so ausgestaltet sind, dass die Nutzer die gewünschten Medien selbständig ausleihen und zurückgeben können.
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Neuerungen vorgestellt
Zum Eröffnungsfest kamen aus Konstanz Katrin Fischer, Dr. Annerose Finke und Thomas Uhrmann zusammen mit Marion Mallmann-Biehler, der Direktorin des BSZ, nach Heidelberg. Dabei wurden den Gästen, darunter auch Salomon Korn, dem Vizepräsident des Zentralrats der Juden, die bibliothekarischen Neuerungen aus Konstanz vorgestellt.
Online in der Originalschrift
Die Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, die von Thomas Uhrmann betreut wird, katalogisieren seit dem vergangenen Februar als erste Bibliotheken in Deutschland ihren hebräischen Bestand online in der Originalschrift.





