Gute Nachricht: Region Spitze bei Ausbildungsplätzen
Konstanz (gro) Die Region Bodensee-Hochrhein bietet dieses Jahr genau so viele Lehrstellen an wie im vergangen Jahr. Die Handwerkskammer hatte schon zuvor Rekordergebnisse gemeldet, die Industrie- und Handelskammer zieht nun nach und berichtet, in ihren Mitgliedsfirmen würden genau so viele Ausbildungsplätze angeboten wie 2008. Von Krise also keine Spur, jedenfalls nicht auf dem Lehrstellenmarkt. Selbstverständlich ist das nicht, bundesweit wird ein Rückgang der Ausbildungsplätze registriert. Auch im Lande Baden-Württemberg. Nicht aber am westlichen Bodensee und am Hochrhein. Damit liegt die Region beim Lehrstellenangebot an der Spitze.
Stadtwerke erhöhen Lehrstellen-Angebot
Einen Beitrag zur positiven Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt liefern auch die Stadtwerke Konstanz, die ihr Ausbildungsangebot dieses Jahr erhöht haben. Angesichts aktueller Hiobsbotschaften, deren Inhalte von drohenden Arbeitsplatzverlusten über eine rapide steigende Staatsverschuldung bis zur Ankündigung höherer Krankenkassenbeiträge reichen, sind derart gute Nachrichten eine Wohltat. Auch in absoluten Zahlen: Die Mitgliedsunternehmen der IHK in den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Lörrach bilden aktuell insgesamt 2729 junge Menschen aus, fast exakt so viel wie vor 12 Monaten; haben also praktisch alle
Ausbildungsplätze des ausscheidenden Jahrgangs neu besetzt.
Jan Glockauer: “Wir sind glücklich”
Kein Wunder, dass sich Jan Glockauer freut. Der IHK-Verantwortliche für Aus- und
Weiterbildung fühlt sich „glücklich“, umso mehr, als die Zahl der Ausbildungverträge im Land trotz einer gross angelegten Initiative der Kammern um fast 10 Prozent zurückgegangen ist.
180 Firmen si
nd dazu gekommen
„Die Mitglie
dsu
nternehmen in der Region stehen zu ihrer Verantwortung, ausbildungswilligen Jugendliche
n eine Lehrstelle anzubieten”, sagt Glockauer. Noch zu Beginn des Jahres hätten die Zahlen ganz anders au
sgesehen. Man habe „alle Hebel in Bewegung gesetzt”, um die Betriebe zu motivieren, trotz der Krise Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Das habe sich ausgezahlt. 180 Betriebe seinen mit ihrem Ausbildungsangebot neu hinzu gekommen.
Alle Nachfragen konnten befriedigt werden
Nach Erhebungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg mache sich die demografische Entwicklung bei der Besetzung neuer Ausbildungsplätze bereits bemerkbar, berichtet die IHK. In diesem Jahr hätten deutlich weniger Jugendliche die Haupt- und Realschulen des Landes verlassen; fast acht Prozent weniger Schulabgänger hätten wegen einer Lehrstelle nachgefragt. Dabei sei auch die Zahl der „unversorgten“ Bewerber im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent zurück gegangen. Im IHK-Bezirk seien alle Jugendlichen versorgt. Eine Nachvermittlungsaktion sei nicht erforderlich.






Das ist doch mal eine wirklich gute Nachricht,
liegt doch in der Jugend die Zukunft aller und deren Zukunft basiert auf Ausbildung.
Schon 2008 auf einer Veranstaltung der Firma Christiani wurde von dieser Entwicklung berichtet und mit dem der demografische Entwicklung begründet.
So ab 2020 wird dann die demografische Entwicklung auch den Arbeitsmarkt mit nachlassenden Arbeitsuchenden erreichen, gehen doch dann die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand, und das Ziel Vollbeschäftigung wird realistisch.
Nicht die Stellen werden mehr, sondern die Arbeit suchenden Arbeitnehmer nehmen ab.