Vorsicht, Pflanzen fressen Tiere auf
Konstanz (red) Pflanzen lassen sich schon was einfallen, um auf extrem nährstoffarmen Standorten überleben zu können. Vor allem an Stickstoff sind sie interessiert. Relativ wenige Arten aus dem riesigen Pflanzenreich haben es aber geschafft, Tiere zu fangen und deren Nährstoffe zu nutzen. Die Klassiker Sonnentau, Fettkraut und Venusfliegenfalle sind in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Universität Konstanz ausgestellt. Hinzu kommen verschiedene Kannenpflanzen und eine seltene Bromelie, in deren Wassertrichter Tiere ertrinken. Bei der öffentlichen Führung durch die Gewächshäuser am kommenden Sonntag, 1. November, werden die Tricks der Nährstoffbeschaffung bei fleischfressenden Pflanzen und anderen Gewächsen vorgestellt. Die Touren durch die Gewächshäuser beginnen um 10 Uhr und um 11.30 Uhr. Kinder sind herzlich willkommen. Parkmöglichkeiten gibt es am Nordparkplatz der Universität.





