Forscherinnen sichtbar gemacht
Konstanz (red) Den Impuls für die Ausstellung „Frauen, die forschen“ gab ein Foto, das fehlte und einfach nicht vorhanden war. Von der Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard existierte bei der Bekanntgabe des Nobelpreises kein professionelles Foto für die Presse.
Außergewöhnliche Forscherinnen fotografiert
Die Ausstellung von Bettina Flitner, die am Donnerstag, 5. November, um 16 Uhr an der Universität Konstanz in Hörsaal A 702 eröffnet wird, zeigt, dass es auch anders ginge. Sie macht außergewöhnliche Forscherinnen, die ihren Weg in der Wissenschaft gegangen sind, sichtbar. Und sie hinterlässt die Ausstellungsbesucher verwundert angesichts der immer noch existierenden Diskrepanz zwischen dem Anteil weiblicher Studierender (50 Prozent) und dem weiblich besetzter Professuren (unter 15 Prozent).
Fotografin kommt zur Eröffnung
Eröffnet wird die Ausstellung von Rektor Prof. Ulrich Rüdiger, Prof. Juliane Vogel, der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Konstanz, und Cornelia Bressem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Anschließend ist Gelegenheit für einen Rundgang durch die Ausstellung mit der Fotografin Bettina Flitner.
23 Karrieren im Großformat
Auf überlebensgroßen Leinwänden gibt Bettina Flitner mit Fotografien und Texten Einblick in die Karrieren und Forschungsgebiete von 23 international renommierten Naturwissenschaftlerinnen. Alle leisten Außergewöhnliches in ihrer jeweiligen Disziplin. Sie suchen nach einem Impfstoff gegen den Aids-Erreger HIV, berechnen das Risiko von Finanzgeschäften oder erforschen die Energie der Sonne und überraschen allesamt mit ihren Lebensläufen.
Uni unterstützt grenzenloses Denken
Mit der Ausstellung im „Jahr der Wissenschaft“ 2009 der Städte Konstanz und Kreuzlingen unterstützt die Universität Konstanz in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz junge Forscherinnen in ihrem grenzenlosen Denken und gibt dem Traum einer wissenschaftlichen Laufbahn viele reale Gesichter. Die Fotoschau wird vom Gleichstellungsreferat und dem Academic Staff Development der Universität Konstanz in Kooperation mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz veranstaltet. Sie wird zunächst vom 6. November bis 29. November an der Universität Konstanz zu sehen sein, und zwar in verschiedenen Gebäuden der Universität. Der Lageplan befindet sich im Eingangsbereich der Universität oder kann unter www.uni-konstanz.de/gleichstellungsrat herunterladen werden.
Ausstellung wandert ins Kulturzentrum
Um die Verbundenheit zwischen Universität Konstanz und der Stadt Konstanz zu verdeutlichen, wandert die Ausstellung vom 4. bis zum 30. Dezember in die Konstanzer Altstadt. Im Richentalsaal des Kulturzentrums am Münster wird sie am 3. Dezember um 19 Uhr von Gräfin Bettina Bernadotte, Insel Mainau, und Waltraut Liebl-Kopitzki, Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz, eröffnet. Weitere Informationen gibt’s unter: www.grenzenlos-denken.de. Foto: Bettina Flitner | Verlag Rolf Heyne





