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15. November 2009 | Im Gespräch mit Zeitzeugen

Menschen erinnern sich

Konstanz (red) Ein öffentlicher Workshop „Erlebte, erinnerte und erforschte Geschichte“ - in Zusammenhang mit dem Max-Planck-Forschungspreis - findet im Konstanzer Stadtarchiv statt. Einladen zum Workshop möchte die Universität.

Public History

Der Begriff „Public History“ steht für Vergangenheitsdarstellungen jenseits der akademischen Geschichtsschreibung und außerhalb von Institutionen mit öffentlichem Erinnerungsauftrag. Der öffentliche Workshop „Erlebte, erinnerte und erforschte Geschichte. ,Public History’ im Dialog“ lädt ein zu einem Gespräch mit vier Personen, die die Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Folgen aus unterschiedlichen Perspektiven vergegenwärtigen. Veranstaltet wird er im Rahmen des neuen interdisziplinären Forschungsprojekts „Geschichte + Gedächtnis“, das in der Folge des Max-Planck-Forschungspreises für die Literaturwissenschaftlerin Prof. Aleida Assmann an der Universität Konstanz entstanden ist. Er findet am 18. und 19. November im Konstanzer Stadtarchiv am Benediktinerplatz 5 statt.

Historiker Wirtz führt durch Ausstellung

Der Eröffnung am 18. November geht um 11 Uhr ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung „Sommer’ 39. Alltagsleben am Anfang der Katastrophe” im Konstanzer Rosgartenmuseum voraus. Die Führung übernimmt der Historiker Prof. Rainer Wirtz. Um 15.30 Uhr eröffnet Aleida Assmann zusammen mit der Politikwissenschaftlerin und Leiterin der Forschungsgruppe Dr. habil. Birgit Schwelling den Workshop.

Wissenschaftler im Gespräch mit Zeitzeugen

Dieser besteht aus Gesprächen, die die beiden Wissenschaftlerinnen sowie der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Prof. Jan Assmann, der auch Honorarprofessor der Universität Konstanz ist, sowie Rainer Wirtz mit je einem der teils als Zeitzeugen, teils als Geschichtsschreiber eingeladenen Personen führen. „Hier soll individuellen Erfahrungen, Erinnerungen und Geschichtsprojekten, die etwas mitteilen können von den vielschichtigen und komplexen Nachwirkungen der nationalsozialistischen Vergangenheit, Raum gegeben werden“, heißt es in der Mitteilung der Universität Konstanz. Bild: Rosgartenmuseum



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