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10. Januar 2010 | Ein Wort zum Sonntag

Von Mobilfunk und Mäusen

Konstanz (wak) Am heutigen Sonntag haben wir für Handybesitzer und Mobilfunkgegner noch eine richtig gute Nachricht. Auch verängstigte Bürgermeister und Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk könnten wir eine kleine Entscheidungshilfe in Sachen Mobilfunksendeanlagen geben. Denn „Das Journal of Alzheimer’s Disease“ machte, wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtete, auf die heilende Wirkung von Mobilfunk aufmerksam.

Handystrahlen gegen Demenz

Forscher der Universität von South Florida in Tampa hätten überraschend festgestellt, dass Handystrahlen Mäuse möglicherweise sogar noch vor Demenz schützt. Nein, wir flunkern nicht! Das haben wir so auf der Seite „Wissen“ der Süddeutschen Zeitung gelesen, mit deren Hilfe auch wir uns fast täglich weiterbilden und uns bemühen selbst bei naturwissenschaftlichen Themen auf dem Laufenden zu bleiben.

Es lebe die Labormaus

Wir finden, die Nachricht von der positiven Wirkung von Mobilfunk auf die Gesundheit von Mäusen, könnte wahrlich ein Meilenstein sein und unzählige Mobilfunkdebatten neu befruchten. Hoffnung macht das Forschungsergebnis sowohl Labormäusen als auch Alzheimerpatienten und in ganz besonderem Maße den Besitzern von Handys, die sich über Mobilfunk freie Zonen ärgern. Das Der Fall der Labormäuse, der beweist, dass Tiere unter Handystrahlung weniger Alzheimer-Symptome zeigen als andere, ist sozusagen ein Kracher.

Mobilfunkantenne im Mäusekäfig

Beim Experiment wurden den Mäusen, die dem Vernehmen nach nach einer Genmanipulation Alzheimer ähnliche Symptome entwickelten, keine Handys ausgegeben, aber eine Mobilfunkantenne in den Käfig gestellt. Nach sechs bis acht Monaten, in denen die Mäuse zwei Stunden pro Tag bestrahlt worden waren, blieb die kongnitive Leistung der Mäuse entweder gleich oder verbesserte sich sogar noch. Die Bestrahlung habe der entsprochen, die Handy am menschlichen Kopf abgegeben. Die Kontrollgruppe nicht bestrahlter Mäuse dagegen zeigte Ausfallerscheinungen.

Antenne der demografischen Entwicklung geschuldet

Sofern die mit einem i-Phone telefonierenden Oberbürgermeister sich über das neue Forschungsergebnis informieren, dürften sie den Weg für neue Mobilfunkantenne mit hoher Wahrscheinlichkeit bald frei machen. Da die Gefahr an Alzheimer zu erkranken mit zunehmendem Lebensalter noch zunimmt, könnte eine Mobilfunkantenne in Litzelstetten und anderswo, wo auch viele Ältere wohnen, wahrlich präventiv wirken. Ob die Krankenkassen demnächst sogar ihre Beiträge für mobil telefonierende Mitglieder senken, bleibt abzuwarten. Bild: Frieder Schindele | TMW



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7 Kommentare

  1. 1. G.

    dass Sie diesen Unsinn weiterhin so stehen lassen,
    zeugt von menschenverachtender Veantwortungslosigkeit
    Sie fühlen sich offensichtlich nicht dem Presse-Ehrenkodex verpflichtet
    da wären z.B.
    Ziffer 2 – Sorgfalt
    Ziffer 3 - Richtigstellung
    Ziffer 14 – Medizin-Berichterstattung
    Bei Berichten über medizinische Themen ist eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegründete Befürchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken könnte. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.

    http://www.mobilfunkstudien.de
    http://www.tmw-kn.com/blog/2009/11/30/nichts-als-ein-boser-verdacht/

  2. 2. G.

    oder ist es einfach Ignoranz u. Dummheit?
    wer sich nicht mehr wundert ist schon tot, sagte Einstein

  3. 3. G.

    der Freiburger Ärzteappell sagt etwas anderes aus:
    http://www.mobilfunkstudien.de/
    resolutionen/appelle-d/freiburger-appell.php

    https://www.youtube.com/watch?v=LgVa0Gipc-8

  4. 4. G.

    jeder Zweite krepiert offiziell an Krebs
    rasant ist Krebs zur häufigsten Todesursache avanciert
    und keiner denkt nach

    der Rest segnet das Zeitliche durch Herz- Kreislaufkrankheiten

    das ist die perfekte Bevölkerungsreduktion

    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/mike-adams/neue-studie-bringt-mehr-als-7-krebstote-mit-strahlung-von-handymasten-in-verbindung.html

  5. 5. G.

    Das EU Parlament “stellt fest, dass die Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht mehr aktuell sind (…) und dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wie Schwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht werden”
    Europäisches Parlament | 04.09.2008 |
    Derzeit gültige Grenzwerte für Mobilfunk-Strahlung sind veraltet und für den Schutz von Kindern ungeeignet

    Das EU Parlament “stellt fest, dass die Grenzwerte für die Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern nicht mehr aktuell sind (…) und dem Problem besonders schutzbedürftiger Gruppen, wie Schwangerer, Neugeborener und Kinder, nicht gerecht werden”

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P6-TA-2008-0410&language=DE

  6. 6. G.

    Wie halten Sie es mit dem Presse-Ehrenkodex?

  7. 7. Bav960

    Bier erzeugt auch Krebs… Also Handy in den Bierkrug und man bleibt gesund :-)

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