Warum Horst Frank den Kollegen Boris Palmer auslädt
Konstanz (wak/gro) Klimaschutz ist immer, der Kampf ums lang ersehnte Konstanzer Konzert- und Kongresshaus befindet sich dagegen gerade in einer entscheidenden Phase. Das mag sich Horst Frank gedacht haben, als er Boris Palmer auslud, der am 3. März für eine Veranstaltung der Konstanzer Freien Grünen Liste (FGL) im Quartierszentrum Luisenstrasse die Zugnummer sein sollte. Palmer, 38, der vor drei Jahren überraschend zum Oberbürgermeister von Tübingen gewählt wurde, ist in zweifacher Hinsicht so etwas wie ein Amtskollege von Frank: Beide sind Stadtoberhäupter und beide gehören der Partei der Grünen an. Da dürfte Palmer, so ist anzunehmen, auch Verständnis dafür gehabt haben, dass Frank sein (Palmers) Fernbleiben verfügte. Schliesslich ist ausgerechnet für den 3. März im Konzilsgebäude eine Informationsveranstaltung zum Thema Konzert- und Kongresshaus geplant.
Horst Frank setzt andere Prioritäten
Im so genannten Subkurier der Freien Grüne Liste war die Klimaschutzveranstaltung längst angekündigt. Sie sollte mit einer kleinen Handwerkermesse im Foyer des Quartierszentrums kombiniert geben. Dabei sollten Fachleute Fragen zum Klimaschutz beantworten. Als Gast sollte Boris Palmer zu diesem Thema sprechen. Pech, dass Frank, der der Freien Grünen Liste angehört, mit der Organisation der Veranstaltung nicht befasst war. Er fand im Nachhinein, dass es am 3. März Wichtigeres gibt: Die oben erwähnte Informationsveranstaltung im Hinblick auf den Bürgerentscheid am 21. März. Durch ihn entscheidet sich, ob der Gemeinderat mit seinem Entschluss durchkommt, das Jahrhundertprojekt auf Klein Venedig zu verwirklichen.
Den Handwerkern wurde bereits abgesagt
Bei der Handwerkermesse sollte es unter anderem um Sinn oder Unsinn von Sparlampen gehen, um neue, energiesparende Haushaltsgeräte, um richtiges Lüften, um Solarstrom, Wärmerückgewinnung, Dämmung oder effektive Heizungsanlagen. Doch den Handwerkern wurde – wenn auch nicht vom OB persönlich – bereits abgesagt. So wird Palmer allerdings auch um die Möglichkeit gebracht, sich lobend über das Niedrigenergiekonzept zu äussern, das dem siegreichen Entwurf für das Konzert- und Kongresshaus zu Grunde liegt.
Über die Grünen Köpfe hinweg
Die FGL ist, wie man weiss, gegenüber dem Vorhaben auf Klein Venedig unterschiedlicher Meinung. Jedenfalls dürften sich auch unter den Organisatoren der nunmehr gescheiterten Klimaschutzveranstaltung etliche Konzerthausgegner befinden. Die sind nun besonders nachhaltig verschnupft, und zwar nicht nur wegen der Konkurrenzveranstaltung im Konzil, die später anberaumt worden war als die Klimaschutzveranstaltung im Zentrum Luisenstrasse. Geärgert hat man sich auch, wie man hört, dass ihnen Horst Frank auch noch die „Arbeit“ abnahm, Boris Palmer über ihre Grünen Köpfe hinweg auszuladen. Das, so sieht es jedenfalls aus, hat der Oberbürgermeister von Kollege zu Kollege ganz alleine besorgt.








Kann es sein, dass das KKH nun auch das Klima in der Stadt versaut?
Zumindest sind die finanziellen Möglichkeiten seine Meinung zum KKH dem Bürger mitzeiteilen wohl eindeutig auf Seiten der Ja-Sager, oder irre ich mich?
Wenn das Haus dann so gebaut wird, wie die Broschüre fehlerhaft ist
oder wie die Kölner sich mit einem U-Bahnbau bekannt machen…
Klar versaut das KKH das Klima in der Stadt, vor allem das zwischenmenschliche
Im Prinzip ist es völlig wurscht, wie der Entscheid ausfällt, Konstanz hat seine Innenstadt sowieso über Jahrzehnte systematisch versaut. Konsequent bleiben!
Wo wir gerade bei fehlerhaft sind, Herr Becker, ihre geschriebenen Sätze versteht aber auch kaum einer, höchstens der Heinz Becker. Ah joh
Na du alter Zensor…………………………FY