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12. März 2010 | Südlichster Figaro der Welt ist Italiener – Kurse bei der DFV

Romanisch durch die weite Welt und bis nach Feuerland

Konstanz/Porto Toro (gro) Englisch wird als die Weltsprache bezeichnet. Doch in Argentinien kommt man damit nicht weit, ebenso wenig im Kongo, auch nicht auf den Philippinen, in Nizza, auf den Antillen oder etwa in Mexiko. Denn in einem sehr grossen Teil der Welt werden nur romanische Sprachen gesprochen. Wer eine oder gleich mehrere dieser Sprachen lernen will, ist bei der Deutsch-Französischen Vereinigung (DFV) in Konstanz gut (und preiswert) aufgehoben. Bis Ende März kann man sich in die neu beginnenden Kurse einklinken.

Aus der Gegend von Neapel bis nach Feuerland

Es liegt erst ein paar Jahre zurück, da setzte im äussersten Süden Argentiniens, in Feuerland, ein aus Konstanz stammender Berufsschullehrer auf seiner Weltreise von Ushuaia aus über den Canal Beagle hinüber zur (chilenischen) Insel Navarino, gelangt bald darauf in das Nest Porto Toro, entdeckt einen Friseurladen und beschliesst, sich die Haare schneiden zu lassen. Man verständigt sich über einen ordentlichen Fassonschnitt, und dabei stellt sich heraus, dass der weltweit wahrscheinlich am weitesten im Süden angesiedelte Figaro ein Italiener aus der Gegend von Neapel ist. Und weil der Lehrer fliessend Italienisch spricht, dauert die Unterhaltung stundenlang – und endet mit einer grosszügigen Einladung.


Italienische Salesianermönche missionierten Feuerland

Mit Englisch wäre der Konstanzer nicht so weit gekommen. Schon zuvor, in Buenos Aires, war damit nicht viel anzufangen. Vor allem sein holpriges Spanisch und die guten Italienischkenntnisse halfen ihm weiter. Dass man im tiefsten südamerikanischen Süden häufig mit Italienisch sehr gut zurecht kommt, ist kein Wunder: Die Gegend wurde vor 130 Jahren nach der Ausrottung der Indianer vor allem von italienischen Salesianermönchen missioniert und urbar gemacht.

Im „Sardi’s“ kommt man mit Italienisch weiter

Es gibt nicht wenige Treveller, die halten Italienisch und Spanisch für die wahren Weltsprachen: Grundsätzlich reiche ein aufs Rudimtäre reduziertes Englisch zwar aus, um sich sprachlich irgendwie durchzuschlagen; ein passables Italienisch sei aber nötig, um sich im „Sardi’s“ in Manhattan mit dem Kellner kompetent über die Menüzusammenstellung zu beraten, und in San Franzisco sei Spanisch sowieso die zweite offizielle Amtssprache, die dort heute übrigens von zwei Dritteln der Bevölkerung als Muttersprache empfunden und reklamiert wird.

Gefragt sind die romanischen Sprachen

Und was wären Afrika sowie Mittel- und Südamerika ohne romanische Sprachen?! Auch in der Karibik spricht man viel mehr romanisch als englisch. Und selbst das nordamerikanische Kanada ist auf weite Strecken frankophon. In portugiesisch sprechenden Ländern wie Brasilien oder Angola kommt man mit Französisch und Italienisch mit etwas Geduld gut zurecht (nicht aber mit Englisch).

Muttersprachler für Anfänger und Fortgeschrittene

Bei der Deutsch-Französischen Vereinigung ist man stolz darauf, als Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer ausschliesslich diplomierte „Muttersprachler“ aufbieten zu können. Also Italiener oder Italienerinnen für Italienisch, Spanier für Spanisch und Franzosen für Französisch. Die Kurse sind konzipiert für Anfänger und Fortgeschrittene, für Gruppen und für den Einzelunterricht. Die Kurse finden statt im DFV-eigenen Haus im Buhlenweg 5c. Nähere Infos und Kursprogramm können problemlos abgerufen werden über Telefon (07531) 927777 oder über die E-Mail info@dfv-konstanz.de

Der reine Sprachunterricht wird abgerundet durch ein Rahmenprogramm, auch durch Reisen und spezielle kulinarische Ereignisse.



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2 Kommentare

  1. 1. dk

    Trotzdem ist Englisch in wichtigen Bereichen ein Quasi-Standard geworden, was vieles vereinfacht und erst möglich macht (z.B. Internet-Websites, Business für internat. Zwecke, uvm.) und wird nicht als länderspezifisch empfunden.

    Google Earth bzw. Maps lassen Europa und die Welt teilweise etwas klein erscheinen, sodass man die Vielfalt der Sprachen und Entfernungen unterschätzt.

    Falls ich auch eine Ostsee-Umfahrung (wie 2 Studenten im gestrigen SK-Artikel) machen sollte, würde ich mich auf Englisch verlassen: in Skandinavien gar kein Problem; in Osteuropa und Kaliningrad (Russland) würde ich notfalls nach einem PHP-Entwickler (z.B. für Wordpress-Blog) als Übersetzer gegen Trinkgeld fragen.
    (eine minimale Auswahl = http://www.phpclasses.org/professionals/ )

    Interessant finde ich auch Indien: nicht als ehem. britische Kolonie, sondern nach dem Motto “auf den Spuren von Mahatma Ghandi”. Die Lust auf “Streitkultur” lässt in Krisenzeiten aus zeitlichen Gründen eher nach.

    Die Reihenfolge der Sprachen folgender Website hat etwas überrascht und auch verlegen gemacht, wobei die beiden letzten Sprachen noch deaktiviert sind:
    das Kreml-Museum … http://www.kreml.ru/
    Der russ. Staatszirkus soll Mitte April für 4 Tage in KN gastieren; nicht nur der Clown Popov soll (sprachlos) “weltklasse” sein.

  2. 2. Reisen Billiger Finden | http://reisen-billiger-finden.de/pages/abenteuerurlaub+familie.html

    Reisen Billiger Finden…

    Habe in Google gesucht und kam darueber auf diese Seite. Warum muessen eigentlich ausgerechnet solche Seiten immer so versteckt zu finden sein? Mit den Hauptbegriffen sind sie jedenfalls eher schwer und meist nur sehr weit hinten vertreten. Finde ich e…

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