Michael Zobel – das Original ist wieder da
Konstanz (gro) Ein Armreif mit 1000 winzigen Perlen, mit Gold, Silber, Edelstein und verschlungenen Zeichen erzählt vom fernen China. Doch entstanden ist das Prachtexemplar in Konstanz, zu betrachten mit weiteren „China-Impressionen“ im Showroom in der Kreuzlingerstrasse 50. Schöpfer des Kunstwerks: Michael Zobel. Der weltbekannte Schmuckdesigner war im Land der Mitte. Doch jetzt ist er wieder da – mit einem eigenen, neuen Standort.
Und der Meister mittendrin
Eine Eröffnung wie in alten Zeiten: edler Schmuck, Champagner, drangvolle Enge und der Meister mittendrin. Kurzum, Michael Zobel ist zurück. Zwar gibt es nach wie vor den Laden im Rokkokohaus in der Rosgartenstrasse. Doch das Original ist neuerdings in der Kreuzlingerstrasse zu finden. Ob es auf Dauer zwei Zobel-Geschäfte in Konstanz geben wird, muss erst noch geklärt werden: vermutlich eine Frage für Juristen.
Elemente aus 1001 Nacht eingearbeitet
Zobel, 68, agil und unternehmungslustig wie eh und je, ist zwar einer der Protagonisten des west-östlichen Kulturprojekts Seidenstrasse. Doch zu seinen neuesten Arbeiten fand der weltweit engagierte und prämierte Schmuckdesigner eher zufällig. Ausgelöst wurde die neueste Beschäftigung mit China diesen Herbst durch eine Reise des Konstanzer Kunstvereins nach Peking und Shanghai. Zobel wurde dabei auf Flohmärkten fündig und hat etwa alte Münzen, Siegel und andere, häufig kaligrafische Elemente aus 1001 Nacht in seine neuen Schmuckkreationen eingearbeitet. Bilder: Frieder Schindele





