Händler würden gern ins Lago-Parken investieren
Konstanz (gro) Wohl dem, der solche Investoren hat: Gut 50 Millionen Euro dürften allein in den vergangenen vier Jahren für Bauprojekte des Einzelhandels in der südöstlichen Altstadt ausgegeben worden sein. Etwa 30 Millionen für das Projekt, das an der Stelle der alten Sparkassenzentrale entstanden ist, der Rest fürs Modeforum neben der Dreifaltigkeitskirche und fürs neue Sporthaus Gruner an der Ecke Bahnhofplatz/Bodansstrasse. Diese Investoren würden gerne weiter Geld ausgeben und sich mit schätzungsweise 500.000 Euro an der umstrittenen Erweiterung des Lago-Parkhauses beteiligen.
Ein Hamburger und zwei Konstanzer Kaufleute
Der Hamburger Kaufmann Kornelius Liedke (Bodanstrasse), der Konstanzer Modehändler Christian Ulmer (Rosgartenstrasse) und Sportartikelhändler Peter Kolb (Bahnhofplatzt) würden auf diese Weise alle Parkplätze schaffen, die im Zusammenhang mit ihren Neubauten nötig sind. Die Stadtverwaltung hat ihnen dafür Fristen eingeräumt, sie enden, wie man hört, im Herbst 2011 und im Herbst 2012. Klappt es mit dem Parkhaus nicht, wird die halbe Million als Ablösesumme fällig. Sie ist zweckgebunden, das heisst, dass die Stadt selber in Parkplätze investieren muss. Wenn die genannten Investoren selber mitbauen können, geniessen sie den Vorteil, an der Bewirtschaftung der Parkplätze mitzuverdienen. Als gute Kaufleute müssen sie daran interessiert sein.
Manchmal wirkt es wie eine Gespensterdebatte
Die Debatte der vergangenen Wochen um den Lago-Parkhausanbau mutet informierte Beobachter deshalb an wie eine Gespensterdebatte. Trotz eines mit viel Tam-Tam präsentierten, ablehnenden, anwaltlichen Statements erschliesst sich auch interessierten Ökologen nicht, warum ein Parkhaus für 250 Autos umweltschädlicher sein soll als ein ebenerdiger Freiluftparkplatz für 250 Autos. Letzterer besteht heute schon. Das Haus würde von den Investoren gebaut werden, die Freiluftparkplätze würden aufgehoben. Kein Wunder, dass inzwischen von „ideologisch gesteuerten Einflüssen“ die Rede ist.
Vergiftete Atmosphäre
Wie vergiftet die Atmosphäre ist, zeigt der Brief eines Anwohners, der den umstrittenen Anbau mit verhindern möchte. Da wird der Verdacht formuliert, „dass Investoren und der dazugehörige Dunstkreis oberste Priorität“ genössen, während „das leidige Fussvolk“ sein Recht erkämpfen müsse. Man spürt da förmlich den nie versiegenden Schmerz der Niederlage im Kampf gegen das Lago-Einkaufcenter - um das uns deutsche wie Schweizer Nachbarn nach wie vor lebhaft beneiden.
Was an der Kommunalpolitik (ver-)zweifeln lässt
Man muss wohl von Zeit zu Zeit daran erinnern: Das Lago ist das Ergebnis des so genannten Zentren-Konzepts, das im Auftrag des Gemeinderats unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Ralf Fischer in den 90-er Jahren ausgearbeitet wurde, mit dem Ziel, das historische Zentrum der Stadt zu stärken und damit am Leben zu erhalten. Es liegt am Gemeinderat, dieses Ziel weiter zu verfolgen. Dazu gehörte nach wie vor eine grosszügig erweiterte Parkierungsanlage im Bereich des grenznahen Döbeleplatzes. Daran wird seit bald 10 Jahren ohne Erfolg herumdiskutiert und herumgedoktert. Das ist nach Ansicht von besorgten Bürgern genau das, was viele Konstanzer - und auch Investoren - an der Konstanzer Kommunalpolitik (ver-)zweifeln lässt. Bild: Frieder Schindele






Ob man schon mal überlegt hat wieviel Geld ein fahrradfahrender Kunde im Geschäft liegen läßt?
Oder ein Urlauber, der mit dem Rad urlaubt?
Nun beim Letzenren handelt es sich am Tag um ca. 70,-€
Ansonsten kaufen Radler öfter und oft Hochwertiges, so sagen Studien.
In anderen Städten werden erfolgreich Parkhäuser gebaut und feierlich eröffnet.
Parkgebüren: 0,10 € in der Stunde!
Bei einem z.B. wird Fahrzeug automatisch in eine Art Hochregallager geparkt.
Jedes Parkaus zieht Fahrzeuge zum Abstellen an.
Mit der Auswahl Parkhaustyp kann man auch die Fahrzeuge steuern, oder nicht?
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http://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-muenster/willkommen-beim-adfcnbspim-muensterland/aktuelles-aus-muenstermuensterland/article/10248/aller-guten-dinge-sind-dreibrfahrradparkhaus-stu.html
Das Parkhaus mit automatischem Fahrzeugversorgen könnte heute schon auf dem Döbele stehen, aber es gab da eine Gemeinderatsfraktion die massiv dagegen steuerte. Nach deren Meinung haben wir in der Altstadt genügend Parkplätze. Wo sind denn diese überschüssigen Parkplätze Herr Leipold??? Im Lorettowald oder auf dem Bodanrück?????? Ich kenne ein paar gute Augenärzte in Konstanz………
Lieber Herr Becker,
wann holen Sie ihren Kopf im Hirn-Parkhaus nun ab?
Hoffentlich ist er nicht im Tiefregallager verschütt!