Kommt das Rauchverbot fürs Freibad Hörnle?
Konstanz (gro) Es muss nicht unbedingt „Stuttgart 21“ sein. Als Wahlkampfthema böte sich in Konstanz auch ein erweitertes Rauchverbot an. So könnte sich die eine oder andere Partei für ein Rauchverbot in öffentlichen, durchweg stadteigenen Bädern einsetzten. Vom Gemeinderat könnte ein solches Verbot mit einfacher Mehrheit angeordnet werden. Dazu gehörte sicher Mut. Genau den hat der Stadrat von New York in diesen Tagen bewiesen: Das Stadtparlament von Big Apple beschloss, das 2002 verhängte Rauchverbot auf öffentliche Parks, Strände und Fussgängerzonen auszuweiten.
Lebenserwartung um 19 Monate gestiegen
Die New Yorker Stadtväter hatten einen guten Grund, das Rauchverbot auszudehnen: In den vergangenen 11 Jahren, seit das Rauchen in New Yorker Bars, Restaurants und Behörden untersagt ist, hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung um 19 Monate verlängert. Sie soll weiter steigen. Das neu gefasste Gesetz muss noch von Bürgermeister Michael Bloomberg unterzeichnet werden. Das ist allerdings eine reine Formsache. Bloomberg gilt als leidenschaftlicher Verfechter eines möglichst strickten Rauchverbots. Wer entlang der New Yorker Strände und in Parks dagegen verstösst, muss künftig mit 50 Dollar Geldstrafe rechnen. 
Kommunen können Webfehler des Landesgesetzes ausgleichen
„In diesem Sommer werden die New Yorker auf der Suche nach frischer Luft und Erholung frei atmen können und sich an Strände legen, die nicht mehr von Zigarettenkippen verschandelt sind”, erklärte Bloomberg. Seine Stadtverordneten votierten mit 36 zu 12 Stimmen für das massiv verschärfte Rauchverbot. Es wird in drei Monaten in Kraft treten. In Baden-Württemberg war die Entwicklung gegenläufig. Das zum 1. August 2007 beschlossene Nichtraucherschutzgesetz wurde durch eine Modifizierung zum 3. März 2009 stark aufgeweicht. Seither darf in kleinen Kneipen, in abgetrennten Räumen von grösseren Gaststätten und in Bierzelten (anders als in Bayern) wieder geraucht werden. Es liegt an den Kommunen, diesen Rückschritt auszugleichen – zum Beispiel durch ein Rauchverbot in stadteigenen Bädern. Ein Rauchverbot in der Bodenseetherme und am Hörnle wäre ein schönes Abschiedsgeschenk des Grünen Oberbürgermeisters Horst Frank an seine Stadt Konstanz. (Es muss ja nicht unbedingt ein Konzert- und Kongresszentrum sein.) Bild: Frieder Schindele






Das wäre mal echt ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die Stadt wenigstens mal das Kippen-überall-hin-schmeissen als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld belegen würde! Und dann ein Rauchverbot verhängen für Parks, die Fußgängerzone und vor allem für Biergärten!
(was eigentlich ja eh klar ist). Da stellt sich dann natürlich die Frage, ob es erstrebenswert ist, dass diese Dummies dann auch noch 19 Monate länger leben, wenn sie dann mit dem Rauchen aufhören ;-)…
Wobei… eine Studie hat neulich festgestellt, dass rauchende Männer einen niedrigeren IQ haben
Soso, Helmut Schmidt hat einen niedrigen IQ. das freut aber die SPD!
Aber ohne Spass, das Rauchverbot in Amiland fordert Respekt. Das könnte man übernehmen, auch wenn von der anderen Seite des großen Wassers nicht viel Gescheites rüberkommt.