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22. August 2011 | Zum 5. Mal die Kreuzlinger Jazz-Meile

Langes musikalisches Wochenende mit 28 Bands

Konstanz/Kreuzlingen (gro) 28 Jazz-Bands sorgen am kommenden Wochenende dafür, dass man sich in Kreuzlingen ein bisschen wie in New Orleans fühlen kann. Es ist die fünfte Auflage der „Kreuzlinger Jazz-Meile“, die 2006 von Kurt Lauer und Harry Tschumy begründet wurde. Den Auftakt, der bereits am Donnerstagabend stattfinden wird, bestreiten drei Bands, die von der Peripherie her auf die 5. Kreuzlinger Jazz-Meile einstimmen wollen.

am Anfang vor fünf Jahren waren es zwölf Bands

Vor fünf Jahren, bei der ersten Auflage der Kreuzlinger Jazz-Meile, waren es laut einem Bericht von Urs Brüschweiler in der „Thurgauer Zeitung“, immerhin schon zwölf Bands, die für ein musikalisch dominiertes Wochenende in der Schweizer Nachbarstadt gesorgt hatten. Dass es nun bereits 28 Formationen sind, freut Veranstalter und Sponsoren des Musikfestivals, auch, dass sich das Festival regional ausgedehnt hat: Den Auftakt am Donnerstagabend machen Musiker im Gottlieber „SeeCafé“, im „Schlössli“ Bottighofen und im “Brunegg“ am Südwestrand von Kreuzlingen.


Mit Ehrengästen und Promi-Tribüne

Der Geschäftsvorplatz von Urs Portmann in der Konstanzer Strasse ist am Freitag gegen 17 Uhr erneut Schauplatz eines mehr oder weniger offiziellen Festakts, bei dem Stadtammann Andreas Netzle symbolisch ein Festband durchschneiden soll. Für diesen Festakt soll eigens eine Tribüne aufgestellt und mit Ehrengästen bestückt werden. Kleiner Gag: Wer immer sich an diesem Abend einen der offiziellen Buttons anstecken lässt, erhält eine Gratis-Bratwurst.

Und im „Bären“ wird am hellen Tag getanzt

Anschliessend an die Festivitäten in der Konstanzer Strasse soll der neu geschaffene Boulevard zwischen Helvetiaplatz und Löaenplatz „vom Jazz-Virus angesteckt“ werden, wie es in der „Thurgauer Zeitung“ weiter heisst. Dazu werde sperren ein Teilstück der Hauptstrasse abgesperrt. Auf der Credit-Suisse-Bühne würden am Freitag erste Konzerte gegeben. Hinzu komme, dass Musiker in elf Lokalen der Stadt ein jazzbegeistertes Publikum unterhalten würden. Nicht zu vergessen eine Tanzveranstaltung im Saal des Zentrums Bären. Drei Bühnen entlang des Boulevards stehen ab Samstagmittag im Mittelpunkt des Geschehens. Die Veranstalter sind glücklich darüber, dass die meisten Baustellen verschwunden sind. Man könne sich relativ problemlos mit der neuen Infrastruktur arrangieren, sagt Harry Tschumy.

Ein bisschen wie beim Mardi Gras in New Orleans

Ein bisschen „Mardi Gras“ versprechen sich die Initiatoren der Jazz-Meile von der Streetband, der Midlife Dixieland Jazzband. „Zum ersten Mal sollen Musiker nicht nur an einem Ort spielen, sondern einen Umzug anführen“, heisst es in der „Thurgauer Zeitung“. Kurt Lauer wünsche sich, dass möglichst viele Besucher sich mit bunten Schirmen sich der Parade anschliessen. Es solle aussehen „wie in New Orleans“. Start ist am Samstag um 12 Uhr. Im Übrigen werde auf den drei Bühnen – der Ceha-Bühne, der Lichtschein-Bühne vor der Kantonal-Bank und vor der Credit-Suisse-Bühne – den ganzen Nachmittag und Abend gespielt. Zwei Bühnen sind überdacht, und als Schlechtwetter-Alternative für die Lichtscheinbühne stehen die gedeckten Parkplätze hinter der Kantonal-Bank zur Verfügung.

Karibische Klänge schweben übers Bodenseeufer

Am Sonntag befindet sich dann die „Jazzmeile“ erneut am See. An fünf verschiedenen Örtlichkeiten erfährt dort das musikalische Festival seinen Abschluss. Etwa in der Bodensee-Arena gegen 11 Uhr, oder in Darios „Sea Lounge“ gegen um 13 Uhr mit der Band „Öpfelsteel“, die mit ihrer Steel-Musik karibische Klänge übers Bodensee-Ufer schweben lassen wird.



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