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6. Januar 2012 | Doch Studenten ins Telekom-Hochhaus?

Konstruktive Spätfolgen eines FDP-Antrags

Konstanz (gro) Die Aussicht wäre fantastisch, die Lage optimal: Das seit Jahren zu einem grossen Teil leer stehende Telekom-Hochhaus am Zähringerplatz soll – möglicherweise! - Studentenwohnungen bekommen. Etwa 7 Etagen mit jeweils 500 Quadratmetern sowie ein Querbau könnten für studentisches Wohnen hergerichtet werden. Dass sich der Technische Ausschuss des Gemeinderats kommenden Dienstag mit diesem Thema beschäftigen wird, ist die Spätfolge eines Antrags der FDP-Fraktion vom 12. August des vergangenen Jahres.

Verwaltung verweist auf allerlei Schwierigkeiten

Der Antrag der Liberalen um Heinrich Everke hatte zum Ziel zu prüfen, wie sich der massenhafte Leerstand von Gewerberäumen vorübergehend, mittel- oder langfristig in dringend benötigten Wohnraum für Studierende umwandeln lasse. Die Stadtverwaltung machte in der Folge davon vor allem auf Schwierigkeiten aufmerksam, auf planungsrechtliche Hürden und auf wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Angelegenheit kam zwar am 24. November des vergangen Jahres in den Gemeinderat, wurde jedoch von der Mehrheit des Stadtparlaments ohne Beratung an den Technischen Ausschuss zurück verwiesen.


Die WOBAK baut selber Studentenwohnungen

Skeptiker interpretierten die offensichtliche Abneigung der Stadtverwaltung, die Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum zu unterstützen, unter anderem mit dem Hinweis auf ein Projekt der stadteigenen WOBAK, die selber ein Studentenwohnheim bauen will. Aus den Reihen der WOBAK wird diese Verdächtigung zurück gewiesen. Und in der Tat ist der Bedarf an Studentenwohnungen, auch wegen umfangreicher Sanierungsmassnahmen im Bereich bestehender Studentenwohnungen, auf halbwegs absehbare Zeit so gross, dass jedes Angebot hoch willkommen ist.




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