Kunstgrenze kommt ins Strassburger Europa-Palais
Konstanz/Kreuzlingen/Strassburg (gro) Die Kunstgrenze macht Karriere: Eine verkleinerte Version von Johannes Dörflingers Skulpturenreigen wird demnächst im Palais de l’Europe in Strassburg gezeigt. Zu der Präsentation kommt es beim Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates vom 20. bis zum 23. März. Zur Vernissage am 21. März werden Oberbürgermeister Horst Frank und Ex-Stadtammann Josef Bieri anreisen. Es war im Jahre 2007, während der gemeinsamen Amtszeit des kommunalpolitischen Spitzenduos, als die Kunstgrenze auf Klein Venedig Wirklichkeit wurde. Sie ist bis heute einmalig auf der Welt.
Erste Kunstpräsentation beim Kongress der Regionen
Die Vorstellung der deutsch-schweizerischen Kunstgrenze ist eine echte Premiere. Laut einer Mitteilung der Kreuzlinger Johannes-Dörflinger-Stiftung handelt es sich um die erste Kunstpräsentation beim Kongress der Gemeinden und Regionen. Die Entscheidung für diese Präsentation fiel Endes vergangenen Jahres, in der Präsidiumssitzung des Kongresses am 2. Dezember. Sie sei kurz darauf allen Mitgliedern des Kongresses sowie sämtlichen ständigen Vertretungen der 47 Mitgliedsstaaten bekanntgegeben worden, heisst es in der Mitteilung der Dörflinger-Stiftung weiter.
Ensemble und Landschaftskunstwerk
Die Nachbildungen der riesigen Skulpturen werden für die Präsentation in Strassburg auf ein handliches Mass von jeweils etwa 60 Zentimetern gebracht. Das habe den Vorteil, heisst es bei der Dörflinger-Stiftung, Formensprache und Ensemble-Charakter zu verdeutlichen. Ergänzt wird der Skulpturenreigen durch grossformatige Fotos, die die Kunstgrenze als Landschaftkunstwerk erlebbar machen. Dazu wird umfangreiches Informationsmaterial die Präsentation abrunden. Insbesondere die in der Schriftenreihe der Stiftung erschienene Publikation „Kunstgrenze – Skulptur, Idee, Ort“ und das ebenfalls von der Dörflinger-Stftung herausgegebene Leporello „Kunstgrenze/Art Border“ in deutscher und englischer Sprache dienen diesem Zweck.
Keith Whitmore eröffnet die Ausstellung im Europa-Palais
Die Johannes-Dörflinger- Stiftung erinnert in diesem Zusammenhang an Annemarie Huber-Hotz, die 2007 Schweizer Bundeskanzlerin war und zur Einweihung der Kunstgrenze auf Klein Venedig sprach. Die Spitzenpolitikerin charakterisierte Dörflingers Kunstgrenze damals als „Aufbruch zu einer neuen Grenzkultur“. - Eröffnet wird die Präsentation am 21. März um 13 Uhr im Strassburger Europa-Palais von Keith Whitmore (Manchester), dem Präsidenten des Kongresses der Gemeinden und Regionen. Bild: Frieder Schindele





