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26. November 2018 | Landaus Liebesgrüsse nach Konstanz

Philharmonie Berlin: Beifall für Thomas und Stephan Koncz

Konstanz/ Berlin (gro) Die Berliner Philharmonie ist ausverkauft gewesen am Wochenende, und zum Schluss eines grossartigen Konzerts hat es zum wiederholten Male stürmischen Beifall gegeben. Noch heftiger ausgefallen war der Applaus nach dem zweiten Programmpunkt des Abends. Der Solist in Antonin Dvoráks Konzert für Violincello und Orchester h-moll wurde regelrecht umjubelt. Am Ende galt der Beifall allen Musikern, vor allem jedoch Thomas Koncz, dem Dirigenten des des Sinfonie Orchesters Berlin, und seinem Sohn Stephan Koncz, dem Solisten des Abends. Zur Besonderheit des Konzerts gehörten Liebesgrüsse in Richtung Konstanz, im Anschluss gesendet aus der Kantine der Berliner Philharmonie.

Der ideale Dirigent für Romantische Musik

Der Gruss-Ausrichter hatte sich mit Koncz Vater und Sohn in der Kantine des Musentempels nahe dem Berliner Tiergarten verabredet, um ein paar „alte Geschichten“ aufzuwärmen. Der „Aufwärmer“ ist, wie Eingeweihte schon vermuten dürften, ein gewisser Lothar Landau. Er war Geschäfts führer der Konstanzer Philharmonie gewesen, als Thomas Koncz 1984 als neuer Künstlerischer Leiter, also als Dirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, an den Bodensee verpflichtet wurde. Landau, ein verhinderter, leidenschaftlicher Musiker, und Koncz, ein grossmeisterlicher Orchesterleiter für Romantische Musik, verstanden sich prächtig.

Der jüngere Sohn spielt bei der grossen Konkurrenz

Stephan Koncz, der ältere Sohn des viel beschäftigten Dirigenten, zählt zur Cello-Gruppe der Berliner Philharmoniker, also zum erlauchten Kreis eines Orchesters, das immer wieder als weltbestes Sinfonieorchester bezeichnet wird. Das meistgenannte Konkurrenzunternehmen seiner Art sind die Wiener Philharmoniker. Und dort ist man vor „Koncz“ auch nicht sicher. Stephans jüngerer Bruder Christoph, in Konstanz geboren und inzwischen mindestens Mitte 20, ist Miglied eben jener berühmten Donau-Musikanten und darf sich, wie sein Vater, einreihen in einen Familienclan österreichisch-ungarischer Provenienz, dem die Musik gerationsübergreifend und für alle Zeitenr überzeugend mit auf den Weg gegeben ist.



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