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15. Oktober 2021 | Spitzensport nicht nur im Wasserball

Kreuzlinger Segler - Vize-Europameister in Porto Cervo

Konstanz/Kreuzlingen (gro) Das Team der Seglervereinigung Kreuzlingen hat beim Champion-League-Finale in Porto Cervo an der Costa Smeralda den zweiten Platz hinter dem Team Esbo Segelförening, der finnischen Meistermannschaft, erkämpft. Damit wird deutlch: Nicht nur im Wasserball, sondern auch im Segeln sind Kreuzlinger Wassersportler europäische Spitze. Platz drei bei den CL-Finalwettbewerben an der Nordostküste Sardiniens sicherte sich der Flensburger Segel-Club aus Deutschland. Zur Erinnerung: Die Kreuzlinger Wasserballer wurden dieses Jahr zum zehnten Mal Schweizer Meister.

Skipper Ruegge: „Hervorragendes Teamwork“

Die Schweizer Equipe (Bild: PD) um Skipper Tom Rüegge mit Michael Herrmann, Jens Lichtblau und Stefan Stäheli ist beim finalen Wettkampf der Champions-Leage „nur knapp am Sieg vorbei geschrammt“, schreibt Tom Rüegge auf Facebook. Auch vergangenes Jahr hatten die Thurgauer den Finalsieg am Haken, kamen aber „nur“ auf Platz drei. Das Bedauern, dass es erneut nicht ganz an die Spitze gereicht hat, hält sich in Grenzen: „..das super Erlebnis“, schreibt Skipper Rüegge, „das hervorragende Teamwork und die Freude über den zweiten Rang überwiegen“.

Starkwind und drei Meter hohe Wellen

Zum ersten Mal mussten die finalen Wettbewerbe der Sailing Champions Leage innerhalb eines geschützten Hafengebiets, und zwar im Hafen des gastgebenden Yachtclubs von Porto Cervo, absolviert werden. Denn „der Windgott hatte es zu gut gemeint“, melden die Medien, darunter die Internationalen Bodensee Nachrichten (IBN). Überraschend mächtiger Starkwind und drei Meter hohe Wellen machten den Veranstaltern und den 29 Clubs aus 15 Nationen, die sich auf ein mehrtägiges „Champagner-Segeln“ an Karim Aga Khans „Smaragd-Küste“ eingestellt hatten, einen Strich durch die Rechnung.

Bis aus Norwegen, Polen und der Türkei

Die lokalen sardischen Behörden konnten davon überzeugt werden, dass es nicht zuletzt angesichts des internationalen Aufmarsches von Spitzensportlern angezeigt sei, die Wettbewerbe, statt sie zu verschieben, ausnahmsweise innerhalb des grosszügigen Hafengebiets von Porto Cervo ablaufen zu lassen (was in Italien grundsätzlich verboten ist). Die Teilnehmer des finalen Wettbewerbs kamen aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, aus den Niederlanden, aus Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Spanien, Schweden und der Schweiz – und erstmals aus der Türkei.



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