Von den letzten Dingen

Konstanz (gro) Mit Musik über die letzten Dinge sinnen – für Bernd Konrad (Bild) „etwas ganz Normales“. Mit seiner Komposition „Unter Strom“, zugeeignet der früh verstorbenen Janis Joplin, sorgt Konrad für einen starken Auftakt zum 10-jährigen Bestehen von Jazzdowntown am kommenden Samstag im Konzil. Mit von der Partie sind die Südwestdeutsche Philharmonie, die Jazzsängerin Greetja Bijma und Paul Amrod mit seinem „Hard Bop Concerto“. Das Konzert unter der Leitung von Tobias Bücklein beginnt um 19.30 Uhr. Hernach musizieren 26 Band in 26 Lokalen der Konstanzer Altstadt. … weiterlesen |
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Konstanz (gro) Zum letzten Mal sind heute in der Volksbank die Bilder von Ali Sarikas (Foto) zu sehen, die Bilder des Konstanzer „King of Döner“, der mit der Ausstellung ein bemerkenswertes Debüt als Kunstmaler gibt. Eine weiterer Kulturtipp ist der Hinweis auf eine pfingstnahe „Kulturelle Landpartie“ im fernen Wendland, das unter anderem durch die Atommülllagerstätte Gorleben bis in den Süden Deutschlands bekannt wurde. Drittens sei auf ein „sternenschönes“ Konzert aufmerksam gemacht, das am 6. Juni als Gastspiel des Ensembles „Hosoo & Transmongolia“ auf dem Bodanrück, auf dem Gelände der Stöckenmühle, stattfinden wird. … weiterlesen 
Konstanz (gro) Ein volles Festzelt zur Einweihung der von Johannes Dörflinger geschaffenen Kunstgrenze auf Klein Venedig, dazu zwei ergänzende Ausstellungen des Künstlers in Kreuzlingen und Konstanz, und nebenan, in Meersburg, ein Volksfest zur Enthüllung des neuesten Kunststücks von Peter Lenk: Konstanz und sein angestammtes Einzugsgebiet am westlichen Bodensee, so bewies das jüngst vergangene Wochenende, geben genug her, um auch mehrere große Ereignisse des kulturellen Lebens nicht nur ausreichend, sondern sogar üppig mit Publikum zu versorgen. Dazu gab es an einem einzigen Wochenende - aus kulturellem Anlass! - Volkes Beifall für immerhin drei Stadtoberhäupter. In Meersburg wurde Sabine Becker bejubelt, auf Klein Venedig sympathisierten sich Bürger massenhaft mit Horst Frank (Konstanz) und Josef Bieri (Kreuzlingen). Und Sonderbeifall gab es nicht nur für die Künstler Lenk und Dörflinger, sondern, auf Klein Venedig, auch für Ralf Joachim Fischer, den ehemaligen Konstanzer Baudezernenten, den Urvater des Grenzabrisses zwischen Konstanz und Kreuzlingen, der von Dresden her gerade noch rechtzeitig für die endlich vollzogene, künstlerische Grenzüberwindung eingeflogen worden war.
Konstanz/Kreuzlingen (gro) Mit 22 Skulpturen aus feuerbeschichtetem Edelstahl definiert Johannes Dörflinger ein Stück deutsch-schweizerischer Grenze ganz neu – und wirkt damit nebenher einigen anscheinend schier unsterblichen Irrtümern entgegen. So oft es auch behauptet worden ist: Niemals stand auf dem 300 Meter messenden Grenzabschnitt zwischen Gleisanlagen und See ein „Nazi-Zaun“; auch wenn das Geburtsjahr der vor fast 9 Monaten niedergerissenen Grenzbefestigung erst in diesen Tagen wieder einmal mit 1940 angegeben wurde: Das heutige Gebiet Klein Venedig gab es damals noch gar nicht. Es wurde erst in den 50er und 60er Jahren aufgeschüttet, und zwar mit Schutt und Müll. Die Deponie wurde schließlich begrünt und entlang des Grenzverlaufs 1973 mit einem Maschendrahtzaun bestückt. Dörflingers Skulpturen sind, selbst wenn auch das immer wieder erklärt wird, keineswegs in der Lage, den ollen Maschendrahtzaun zu ersetzen. Die Kunstgrenze sorgt, ganz im Gegenteil und auf eine souveräne Weise, für eine neue, bewusst erlebbare Durchlässigkeit dieses Grenzabschnitts. Mit anderen Worten: Eine Grenze, die nicht mehr trennt, kann sich endlich sehen lassen. … weiterlesen 
Konstanz (gro) Wird sich in einem der zauberhaften Gärten von Suzhou bald eine Imperia drehen? Sie wäre dann das Konstanzer Gegengeschenk für die Freundschaftsgabe aus der Chinesischen Partnerstadt nahe Shanghai, und zwar für das einer Pagode nachempfundene Buswartehäuschen, das in den kommenden Wochen an der Konzilstraße aufgebaut wird. … weiterlesen 