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Artikel vom Mai 2009

9. Mai 2009 | Zum Thema Boni am Klinikum

Heinz-Georg Cramme: „Ich habe nichts genehmigt“

Konstanz (gro) Heinz-Georg Cramme hat sich dagegen verwahrt, mit der Genehmigung irgendwelcher Bonuszahlungen am Klinikum Konstanz in Zusammenhang gebracht zu werden, wie dies im vorstehenden Artikel „Die rätselhaften Bonuszahlungen …“ geschehen ist. Der Personalchef des Klinikums, der seit 1985 in den Diensten der Spitalstiftung steht, meldete sich aus dem Urlaub und stellte klar: „Ich habe nichts dergleichen genehmigt!“ … weiterlesen \"\"

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8. Mai 2009 | Martin Stuke: „Den Gesamtzusammenhang sehen“

Die rätselhaften Bonuszahlungen am Klinikum

Konstanz (gro) Bonuszahlungen sind in den vergangenen Monaten stark in Verruf geraten. Insofern ist es verständlich, dass es keine weiteren Nachfragen gab, als Oberbürgermeister Horst Frank nichtöffentlich tagende Gemeinderäte unlängst mündlich und eher nebenher davon unterrichtete, man werde eine verwaltungsinterne Prüfung anstrengen, um zu klären, ob bei Bonuszahlungen für einen leitenden Krankenhausmanager alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Die Rede war dabei von über 100.000 Euro. Seither wird gerätselt, was da für Gelder geflossen sind. Sicher ist nur, dass es am Klinikum ganz anders lief als bei den häufig unverständlichen Zahlungen an Banker, die belohnt wurden, obwohl sie die eigene, Arbeit gebende Institution schwer geschädigt hatten. Zu einer wenigstens teilweisen Aufklärung kann vorerst lediglich der inzwischen nach Stockach abgeschobene Klinikdirektor Martin Stuke beitragen. … weiterlesen \"\"

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6. Mai 2009 | Stadt will Kläranlage und Abwassernetz zurückkaufen

Bestenfalls mit einem blauen Auge

Konstanz (gro) Die städtischen Entsorgungsbetriebe wollen Kläranlage und Abwassernetz vorzeitig von einem namentlich nicht benannten New Yorker Trust zurückkaufen. Die Stadt muss froh sein, wenn sie mit einem blauen Auge aus dem Scheingeschäft wieder heraus kommt. Kläranlage und Abwasserkanäle wurden am 21. Dezember des Jahres 2000 mehr oder weniger heimlich veräussert, und zwar für fast 100 Jahre. Zum Ende des Monats Mai 2009, also knapp 90 Jahre früher, soll nun die Transaktion rückabgewickelt werden. … weiterlesen \"\"

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4. Mai 2009 | Anwalt Wolfgang Horn im Vermögensverfall

1 Armbanduhr, wertlos

Konstanz (gro) Fortschritt im Fall Wolfgang Horn: Der wegen Betrugsverdachts von der Staatsanwaltschaft Konstanz bedrängte Konstanzer Anwalt ist nach fast viermonatigen Bemühungen der Ermittlungsbehörden dazu gebracht worden, seine Vermögensverhältnisse darzulegen. Das Protokoll der betreffenden eidesstattlichen Versicherung macht deutlich, dass Horn hoch verschuldet ist. Das Protokoll der gerichtlichen Feststellung lässt einerseits erhebliche Ungenauigkeiten erkennen, wirkt aber an anderen Stellen geradezu pingelig. So werden dem Anwalt bei der Offenlegung seiner Vermögenssituation 70 Euro Bargeld und „1 Armanduhr, wertlos“ bescheinigt. Trotz seines Vermögensverfalls kann Wolfgang Horn anscheinend weiter als Anwalt tätig sein. Das widerspricht vermutlich geltendem Recht. Doch anscheinend fühlt sich dafür bislang niemand zuständig. … weiterlesen \"\"

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