Wiedemann: „Warum nicht 150 stadteigene Drahtesel?“
Konstanz (gro) Wolfgang Becker ist einer der engagiertesten Aktivisten in Sachen Radverkehr. Ginge es nach ihm und der SPD-Fraktion, sollte sich der Anteil der Fahrradfahrer am städtischen Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren auf 25 Prozent erhöhen lassen. Die Stadtverwaltung, so finden die Sozialdemokraten, müsste allerdings ein bisschen mithelfen und künftig dafür pro Jahr wenigstens 10.000 Euro locker machen, unter anderem für medienpolitische Kampagnen zur Förderung des Radverkehrs. Das würde in 5 Jahren 50.000 Euro ausmachen. Jürgen Wiedemann, Stadtrat der Neuen Linie (NLK), ist „prinzipiell der gleichen Meinung“ , fände es aber „zielführender“, allfällige Finanzmittel direkter einzusetzen. Etwa dafür, 150 stadteigene Drahtesel anzuschaffen.
Für mehr Dienstfahrten auf zwei Rädern
„Ich weiss, dass Horst Frank einen Teil seiner Dienstfahrten mit dem Fahrrad erledigt“, sagt Wiedemann. Das gute Beispiel des Oberbürgermeisters, auch das sei ihm bekannt, sagt Wiedemann im Hinblick auf die heute um 16 Uhr im Technischen Rathaus an der Laube beginnende Sitzung des Technischen Ausschusses, „führte bisher nicht dazu, dass die übrigen Stadtbediensteten ebenso handeln“, auch wenn man ihnen 100 Fahrräder kostenlos zur Verfügung stellte. Natürlich lasse sich niemand zwingen, als Verkehrsmittel das Fahrrad bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu bevorzugen. Umso wichtiger seien entsprechende Anreize. Es gebe etliche Städte, die mit Fahrrädern, die gratis oder sehr kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, Erfahrungen gesammelt haben. Wiedemann: „Die Stadtverwaltung soll sich da informieren und dann mit qualifizierten Vorschlägen aufwarten.“
„Eine echte Attraktion für Touristen“
Seit Jahren schmücke sich Konstanz mit dem Attribut einer „Fahrrad-freundlichen Touristenstadt“, sagt NLK-Stadtrat Wiedemann. Und in der Tat liege Konstanz mit einem aktuellen Anteil von knapp 20 Prozent Fahrradfahrern im vorderen Feld umweltfreundlich organisierter Kommunen. Wichtig seien jedoch nicht nur „schwer nachprüfbare Zahlen“, sondern „echte Erlebnisse“: Die Beliebtheit der Stadt Konstanz sei bei Fahrrad-Touristen in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, stagniere neuerdings aber mangels einem weiteren Ausbau der Fahrrad-tauglichen Verkehrswege, sagt Wiedemann. Vor allem im Areal des innerstädtischen, historischen Zentrums gebe es einen „klaren Nachholbedarf“. Schon 50 Fahrräder, die gratis oder sehr günstig zur Verfügung gestellt würden, könnten laut Wiedemann „für eine markante Steigerung der Attraktivität“ von Konstanz sorgen.






die Stadt Karlsruhe verlost nun zum x. mal neue Fahrräder an Erstsemester- Studentin bzw. Studenten , die Ihren ersten Wohnsitz in Karlsruhe anmelden ( in 2010 waren es 250 Räder).
Der OB der selbigen Stadt sagte auf der 4. Fahrradkommunalkonferenz in Karlsruhe: “So haben beide Seiten einen Nutzen, der Student bzw. die Studentin ein sauberes Verkehrsmittel und die Stadt die Erstwohnsitzmeldung, die ja für eine Stadt Geld wert ist.”
Man will ja auch die Fahrradstadt Nummer eins in Süddeutschland werden.
Und wie geht es am Fischmarkt weiter? Wieder einmal alles Versprechungen in Verbindung mit dem KKH, wenn Bahnhofsvorplatz umgestaltet wird?
Herr / Frau Kultur,
als Ansprechpartner Radverkehr in KN habe ich mich auch darum gekümmert und auf einer nicht öffentlichen Sitzung des Arbeitskeieses Rad eine Antwort bekommen.
Bitte verstehn Sie, dass ich nicht aus solchen Sitzungen öffentlich berichte.
Sie können mir Ihre e-mail Adresse nenne und ich werde Ihnen innerhalb der dann folgenden 24 Std auch antworten.
Die Adresse ist: AnSpRad-KN(at)email.de
Mein Name Wolfgang Becker ( http://www.wo-becker-kn.de ) http://www.Radfahren-in-Konstanz.de )
Ansprechpartner Radverkehr in Konstanz und Mitglied im Ak-Rad
Der Bodensee-Radweg Service ortsansässiger und größter deutscher Radreiseveranstalter freut sich 2010 über mehr als 40% Umsatzplus. Der größte Teil dieses Zuwachses findet tatsächlich nicht am Bodensee statt.
Am mangelnden Ausbau der radtouristischen Infrastruktur jedoch liegt das nicht. Sie hat zwar in Konstanz gravierende Schwachstellen (siehe zB http://konstanz.radfalle.de/), aber deswegen allein entscheidet sich der Gast nicht gegen eine Radreise am Bodensee.
Das gröbste Versäumnis ist im Marketing für den Bodensee als Fahrrad-Destination zu finden. Unsere Tourismusverbände am Bodensee sowie in Stuttgart schaden mehr als sie nützen, siehe zB http://www.bodenseepeter.de/2010/10/16/die-ibt-schadet-dem-bodensee/
Suchen Sie auf der neuen Webseite des Landestourismusverbandes TMBW bitte mal den “Bodensee-Radweg” - es werden 0 Treffer angezeigt: http://www.tourismus-bw.de/content/search?SearchText=bodensee-radweg
Und die o.g. Webseite ist nicht irgendeine Seite, sondern sie ist auf jedem einzelnen Radweg-Schild in Konstanz beworben.
Sollten Sie auf der Seite den Bodensee-Radweg dennoch finden (sie ist vorhanden, aber gut versteckt), so wird Ihnen auffallen, dass ausschließlich der baden-württembergische Teil des Radwegs beschrieben steht.
Kein Wunder laufen die anderen Radwege dem Bodensee längst den Rang ab. Danken Sie der IBT und der TMBW dafür - die sich derweil für Ihre Steuergelder bedanken.
Ehre unserem väterlichen Volksfürsorger! Nach Sozialistenart wird dem dummen und unmündigen Bürger wieder mal vorgeschrieben, was gut für ihn zu sein hat. Und wenn das Mündel nicht so will, wie der große rote Übervater es will, dann muss man halt nachhelfen. Notfalls mit einem Griff in die Steuerkasse. Denn nicht der Bürger weiß, was gut für ihn ist, sondern die rote Volkserziehungselite. Bravo. Planwirtschaft in Punkto Fahradquote! Manche lernen es wohl nie.
Und dann musste ich lachen: Es gibt einen Ansprechpartner für den Radverkehr! Freiherr von Drais hätte sich bestimmt viel früher mit seinem Laufrad auf die Straße getraut, wenn er so einen Ansprechpartner gehabt hätte. Ein Volk, das sich selbst solche Bevormundungsstellen schafft, ist eigentlich wirklich ziemlich blöde. Also her mit weiteren staatlichen Glücksverordnungsstellen!
Hey Leser, altes Fahrrad! Wer hat Dich denn entlassen? Bringst mich ja auf Anhieb auch wieder zum Lachen. Bist Du doch der beste Beweis für die von Dir angeführte Volksverblödung. Weiter so!
Genosse Curnonsky weiß zwar nicht warum, aber daß er immer irgendwie pöbeln soll, hat er gleich verstanden. Haben sie ihm am roten Stammtisch so beigebracht.
Wollte Dir nur aufs Fahrrad helfen, alter Kumpel. Pöbeln ist übrigens Auslegungssache. Was Du da an Quark absonderst, klingt weder besonders vornehm noch intelligent. Es liegt wohl an der Sauce, die sich nach Deinen unappetitlichen Kameradschaftstreffen im Hirn verfestigt hat und nun alles verklebt. Ich empfehle Dir dringend Überlegenstraining. Dann klappt’s auch mit den Kommentaren. Und immer schön treten, sonst fällt man um!
Genosse Curnonsky, da ich Dir in Punkto Höflichkeit und Noblesse überlegen bin und auch ein gepflegteres Fahrrad besitze, verzichte ich jetzt auf allemal verdiente Beschimpfungen.
Träum weiter.