Wirre Konstanzer Geschichten in hoher Auflage

Konstanz (gro) Wer hätte gedacht, dass dornroeschen in derart hoher Auflage in einem konservativen Druckerzeugnis gewürdigt würde! Und doch ist es wahr, dass dornroeschen das Thema her gab für die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe des „Konstanzers“, der nach eigenen Angaben in 45.500-facher Auflage gedruckt wurde. Nun ist eine hohe Auflage noch lange keine Garantie für den Zuspruch der Leser. Denn so ein Anzeigenblatt will ja auch ordentlich verteilt sein, und dann sollte die Geschichte auch noch hochinteressant und leichtfüßig daherkommen. An allen drei Voraussetzungen dürfte es hapern. Anders ließe sich jedenfalls schwer erklären, dass ein so prominent platzierter Artikel, der zudem auch noch der einzige redaktionelles Beitrag auf der Titelseite des neuesten „Konstanzers“ ist, in der Öffentlichkeit bislang kaum bemerkt wird. … weiterlesen |
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Konstanz (gro) Das Verhältnis zwischen Verwaltung und Stadtparlament der Stadt Konstanz ist nachhaltig gestört. Diese Sicht ergibt sich aus dem Verlauf der jüngsten Gemeinderatssitzung. Vor allem die beabsichtigte Neuordnung der Verwaltungsstrukturen im Bereich der Kultur offenbarte ein hohes Maß gegenseitigen Misstrauens. Oberbürgermeister Horst Frank zeigte keine Neigung, seinen Vorschlag zu modifizieren, der im Wesentlichen eine Zerschlagung des seit 20 Jahren tadellos funktionierenden Kulturamts zum Ziel hat. Ein Kompromissvorschlag von Jürgen Leipold (Bild) wurde von Horst Frank ohne nähere Angabe von Gründen beiseite gewischt. … weiterlesen 
Konstanz (gro) Die Neuordnung des kommunalen Kulturbereichs steht zwar auf der Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung. Doch die Meinungen darüber, ob der Gemeinderat dabei überhaupt etwas zu sagen hat, gehen weit auseinander. Oberbürgermeister Horst Frank will Veränderungen der Organisationsstruktur im Namen der Verwaltung lediglich „zur Kenntnis geben“. In den Reihen des Gemeinderats ist jedoch die Ansicht verbreitet, dass das Stadtparlament sehr wohl mitzureden hat, wenn es in Konstanz, dem kulturellen Oberzentrum am Bodensee, nicht nur um eine Neuverteilung der Aufgaben, sondern sogar um die Auflösung des Kulturamts geht. … weiterlesen 
Konstanz (gro) Die US-amerikanische Carlyle Group kauft das komplette Gelände und alle Bauten der Océ an der Max-Stromeyer-Strasse. Es sind rund 40.000 Quadratmeter Grundfläche. Das Grundstück ist zur Hälfte überbaut und etwa zweieinhalb Mal so gross wie das Areal, auf dem das Lago steht. Mit der Carlyle Group streckt der so genannte „Expräsidenten-Club“ seine Hände nach Konstanz aus. Den Spitznamen erhielt die mit ihrem Hauptsitz unweit des Weissen Hauses in Washington D.C. residierende Investmentfirma, weil einige ehemalige Regierungschefs zum engsten Beraterkreis der Firma gehören. Die Carlyle Group, die an mehreren Rüstungsfirmen beteiligt ist und auch in Immobilien investiert, gilt als eine der wirtschaftlichen Hauptnutzniesserinnen des Irakkrieges. Die vier Hektar große Erwerbung in Konstanz soll entwickelt und weiter verwertet werden. … weiterlesen 
Konstanz (gro) Der Oberbürgermeister macht mobil gegen Stadträtinnen und Stadträte, die sich nicht an die Verschwiegenheitspflicht halten. Wer Informationen aus nicht öffentlichen Sitzungen der Gemeinderatsgremien weiter gibt, soll bis zu 1000 Euro Ordnungsgeld berappen. Horst Frank warnt nicht nur; er bittet die Mitglieder des Stadtparlaments gleichzeitig um Unterstützung bei der Ermittlung der Übeltäter. Man möge ihm bitte mitteilen, heißt es in einem Schreiben „an die Damen und Herren des Gemeinderats“, „ob Sie die betreffende Person/Personen namentlich bezeichnen können oder…Ihnen besondere Vorkommnisse aufgefallen sind“. … weiterlesen 