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4. März 2017 | Christoph Nix bleibt Konstanz erhalten

Der Rettungssanitäter lässt andere die Wunden heilen

Konstanz (gro) Noch mal Glück gehabt: Christoph Nix, 62, hat seine Kandidatur für das Amt des Kulturbürgermeisters der Stadt Trier zurückgezogen und bleibt Konstanz damit als Intendant des Stadtheaters erhalten. Sein Vertrag läuft noch bis 2020. Dank seiner doppelten Promotion als Jurist und Theaterwissenschafter, dank seiner Arbeit als Hochschulllehrer an verschiedenen Universitäten, seiner Ausbildung zum Clown und dank seiner Erfahrung als Theatermacher hatte Nix gute Aussichten, noch diesen Monat zum neuen Kulturdezernenten der römisch verwurzelten, ältesten Stadt Deutschlands gewählt zu werden. Doch der Rettungssanitäter (das hat Nix auch gelernt) hat, wie gesagt, abgewinkt. Heute Samstag stellen sich die verbliebenen Kandidaten dem Trierer Gemeinderat vor. … weiterlesen \"\"

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23. Februar 2017 | Es geht um Mord, Heroin und Menschenschmuggel

Schwerverbrecher im Rathaus Kreuzlingen

Kreuzlingen (gro) Das Rathaus Kreuzlingen ist seit Montag Schauplatz des bisher grösssten Strafprozesses im Kanton Thurgau. Das Bezirksgericht Kreuzlingen verhandelt dort einen Fall, bei dem es um Mord, Heroin, Erpressung und Menschenschmuggel geht. Es stehen 14 Angeklagte einer türkisch-kurdischen Bande vor Gericht. Drei davon wurden nach einem Bericht der „Thurgauerzeitung“ mit Fuss- und Handfesseln vor Gericht geführt. Der Prozess wird vorausichtlich bis November dauern. … weiterlesen \"\"

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17. Februar 2017 | Vergabe des Weihnachtsmarktes entschieden

Heinrich Stracke kann (wie bisher) weitermachen

Konstanz (gro) Der erfolgreiche Entwickler darf weitermachen: Kurz vor Mitternacht entschloss sich der Gemeinderat am Donnerstag, Heinrich Stracke auch künftig den Konstanzer Weihnachtsmarkt ausrichten und organisieren zu lassen. Stracke, dem seit über einem Jahr sein Sohn Levin als Mitgeschäftsführer zur Seite steht, hatte vor 28 Jahren den damals serbelnden Weihnachtsmarkt als Privatunternehmer übernommen. Er machte den „Weihnachtsmarkt am See“ zum grössten vorweihnachtlichen Event zwischen Zürich und Stuttgart. Der Konstanzer Weihnachtsmarkt verzeichnet inzwischen jährlich etwa 500.000 Besucher. Über die Hälfte davon kommt aus der Schweiz. … weiterlesen \"\"

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16. Februar 2017 | Zum Ausbau am "Brückenkopf Nord" Blick nach Venedig

Piazzale Roma?

Konstanz (gro) Der geplante Ausbau am Brückenkopf Nord soll ein Befreiungsschlag werden. Dort, am unteren, nordöstlichen Ende der Schänzlebrücke an der äusseren Reichenaustrasse, soll auf 35.000 Quadratmetern ein möglichst ansehnlicher Teil des motorisierten Verkehrs in Richtung Konstanz aufgehalten werden, damit das historische Zentrum der Stadt endlich nicht mehr von den regelmässig hereinbrechenden Blechlawinen immer wieder überflutet und verstopft wird. Das zeigt, dass man bei der Stadtverwaltung nur sehr bedingt an den Sinn des so genannten „Verkehrs-Konzepts C“ glaubt, mit dem die Konstanzer Altstadt vom Würgegriff des Individualverkehrs verschont werden soll. Zum Glaubensabfall gesellt sich ein heimlicher Abschied: der Abschied vom so genannten Zentrenkonzept, dem sich der Gemeinderat in den 80-er Jahren verschrieb, um einer Verelendung der städtischen Mitte vorzubeugen, die die Verlagerung urbaner Geschäftstätigkeit auf die „Grüne Wiese“ mit sich bringt. … weiterlesen \"\"

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14. Februar 2017 | Gutachten bestätigt Sicht des Gemeinderats

Litzelstetter Loh-Äcker sollen frei und unbebaut bleiben

Konstanz (gro) Vom südlichen Ortseingang des Konstanzer Professorendorfs namens Litzelstetten soll der Blick über das Gewann „Im Loh“ auch künftig unverstellt hinab fallen auf den Überlinger See und die Insel Mainau. Das empfiehlt Bernadette Siemensmeyer vom Überlinger Büro „365*freiraum + Umwelt“, und zwar dringend. Die Diplomingenieurin und Landschaftsarchitektin bestätigt mit ihrem Gutachten die Sicht des Gemeinderats, der die Loh-Äcker vor einer Bebauung verschont wissen will und deswegen Mitte Oktober 2016 einen entsprechenden Bebauungsplan samt Veränderungssperre auf den Weg brachte. Bestätigt wird mit dem Gutachten, über das heute im Technischen Ausschuss des Gemeinderats gesprochen wird, auch die rechtliche Sicht der Konstanzer Anwältin Dominique Emerich. Sie war zuvor im Auftrag protestierender Anwohner tätig geworden und hatte mit Nachdruck vor einer Bebauung der „Loh-Äcker“ gewarnt. … weiterlesen \"\"

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