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5. Juli 2010 | Eine ausgewachsene Urne für 11 Stimmzettel

Asyl für den von Ausweisung bedrohten Gauklerpapst

Konstanz (gro) Bildhauer Peter Lenk hat für seine mit einem Platzverweis belegte Papstskulptur Angebote von Institutionen und Persönlichkeiten erhalten, die dem von der Konstanzer Verwaltung verschmähten, 700 Kilo schweren Kunststück Asyl gewähren wollen. Das Presseecho auf den Platzverweis für das Päpstlein geht erwartungsgemäss weit über Deutschland hinaus. Derweil wuchern die Spekulationen, wer wie genau am Mittwoch, dem 30. Juni, im Aufsichtsrat der Tourist-Information hinter verschlossenen Türen für und gegen die Entfernung der Skulptur votiert hat. … weiterlesen \"\"

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3. Juli 2010 | Bundespolizei registriert tierischen Dialog im Konstanzer Trichter

Selbst schwimmende Hunde fragen nach dem Päpstlein

Konstanz (gro) „He, Renno, hat du gehört, das Päpstlein soll wieder raus aus der Bahnhofshalle!?“ – „Wuff!! Tu nicht so scheinheilig, dein Fell sollte dick genug sein!“ Dieser von der Bundespolizei im Konstanzer Trichter abgehörte Dialog schwimmender Hunde beweist: Der Konflikt um die Skulptur von Peter Lenk ist inzwischen im Tierreich angekommen. Die beiden Vierbeiner haben nach ihrem Bad vor Klein Venedig noch eine Weile herumgeknurrt, wem am besten ans Bein zu pinkeln sei, sahen dann aber davon ab, den Konflikt weiter zu verschärfen: „Egal wen wir nass machen – würde ja doch garantiert falsch aufgefasst.“

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2. Juli 2010 | Kleiner Nachtrag zur Abstimmung im TIK-Aufsichtsrat

Fast alle Politiker gegen Lenk - Güllers Haltung irritierend

Konstanz (gro) Mit Ausnahme von Brigitte Leipold (SPD) haben alle politischen Vertreter im Aufsichtsrat der Touristinformation (TIK) für die Entfernung von Peter Lenks Papstfigur in der Bahnhofshalle gestimmt: Oberbürgermeister Horst Frank, Charlotte Dreßen (Freie Grüne), Tatjana Wolf (FDP), Heinrich Fuchs (CDU) und Anselm Venedey (FWG). Die 6. Stimme kam von Benjamin Güller, dem Chef des Fremdenverkehrsvereins (Kontour e.V.). Die übrigen Nicht-Kommunalpolitiker stimmten gegen die Entfernung der Figur: Jürgen Rönsch und Dieter Wäschle, Güllers Stellvertreter im Fremdenverkehrsverein, sowie Daniel Bensemer als Vertreter des Wirtekreises und – last but not least – Ekkehard (!) Greis vom Treffpunkt. Die 5. Stimme kam von Brigitte Leipold (SPD). … weiterlesen \"\"

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1. Juli 2010 | Zur Entscheidung des TIK-Aufsichtsrats in Sachen Lenk-Skulptur

Nach dem Platzverweis wird’s fürs nackte Päpstlein lustig

Konstanz (gro) Mit knapper Mehrheit hat es der Aufsichtsrat der Tourist-Information Konstanz (TIK) am Mittwoch abgelehnt, das nackte Päpstlein noch länger in der nördlichen Eingangshalle des Konstanzer Hauptbahnhofs zu beherbergen. Dorthin gekommen war die 700 Kilo schwere Skulptur, eine originaltreue Kopie der Figur, die die von Bildhauer Peter Lenk geschaffene Konstanzer Hafenschöne Imperia seit 17 Jahren auf ihrer linken Hand balanciert, Ende April dieses Jahres, und zwar auf Wunsch von Norbert Henneberger, dem Chef des städtisch dominierten Touristik-Unternehmens. Der Platzverweis für die Papstfigur macht die Angelegenheit, die längst das interntionale Medieninteresse geweckt hat, laut Künstler Lenk „erst so richtig lustig“. … weiterlesen \"\"

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30. Juni 2010 | Brigitte Leipold für Offenheit in Sachen Lenk-Papst

„Ich werde wohl noch meine Meinung sagen dürfen!“

Konstanz (gro) Brigitte Leipold hält nichts von der Schweigepflicht, wenn es heute im Aufsichtsrat der Touristinformationdarum darum geht, über Verbleib oder Entfernung des nackten Päpstleins in der neuen, bunten Mobilitätszentrale des Konstanzer Hauptbahnhofs zu befinden. Die SPD-Stadträtin ist Mitglied in diesem Gremium und sie „weiss natürlich um die grundsätzliche Pflicht zur Verschwiegenheit“. Es müsse jedoch Ausnahmen geben. Wenn das öffentliche Interesse so gross sei wie in diesem Falle, habe eine umfassende Information der Bürgerschaft Vorrang. Sie werde deshalb Oberbürgermeister Horst Frank bitten, sie von der Schweigepflicht vorübergehend zu entbinden. „Ich werde zu der Angelegenheit, die so viele Leute interessiert, doch wohl noch offen meine Meinung sagen dürfen“, gibt Brigitte Leipold zu bedenken. … weiterlesen \"\"

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