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26. Juni 2017 | Groteske Attacke gegen Stadtrat Reile

Wenn sich der Oberbürgermeister selbst beschädigt

Konstanz (gro) Der Oberbürgermeister ist böse auf Holger Reile, weil sich der in einem spöttischen Artikel im „Seemoz“ über den tölpelhaften Umgang der Verwaltung mit dem Projekt Bodensee-Forum lustig gemacht hat. Uli Burchardt wirft dem Stadtrat der Linken Liste geschäftsschädigendes Verhalten vor und verdächtigt ihn öffentlich der Untreue gegenüber der Stadt Konstanz. Tatsächlich dürfte sich das Stadtoberhaupt mit seiner Attacke vor allem selbst beschädigen. Das wirft die Frage auf, wer in diesem Falle für den Schaden aufzukommen hat. Dass Uli Burchardt die Selbstbeschädigung aus eigener Tasche bezahlt, ist eher unwahrscheinlich. Ganz anders die Situation für Holger Reile: Der linke Ratsherr kann sich jetzt schon die Hände reiben angesichts der öffentlichen Aufmerksamkeit, die ihm gratis zuteil wird. Er sollte Uli Burchardt danken. … weiterlesen \"\"

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23. Juni 2017 | „Wilhelm Tell“ auf dem Münsterplatz hatte Premiere

Wo der Rechtschaffene über den Despoten triumphiert

Konstanz (gro) Es ist das Drama vom rechtschaffenen Mann, der sich nicht verbiegen lässt und damit letztendlich über den scheinbar übermächtigen Despoten triumphiert: Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ hatte am Wochenende seine ersten Vorstellungen auf dem Münsterplatz. Damit trägt nach dem Rosgartenmuseum auch das Stadttheater kraftvoll dazu bei, dass die Schweizer Nachbarschaft nicht nur als das Nest besonders kauf- und konsumfreudiger Eindringlinge, sondern auch als ein Land der Freiheitsliebe und Lebenskunst empfunden wird. Das Schauspielfest vor der mächtigen Nordfassade der ehemaligen Bischofskirche ist die Abschiedsinszenierung von Oberspielleiterin Johanna Wehner. „Wilhelm Tell“ ist mit fast täglichen Abendvorstellungen bis in die letzte Juliwoche hinein zu erleben. … weiterlesen \"\"

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22. Juni 2017 | 10 Jahre ArchitekturFORUM KonstanzKreuzlingen

Heute: Bauen als die ganz grosse Kunst

Konstanz (gro) Das über 80 Meter hohe Gebäude an der Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin-Kreuzberg hat eine Fensterfront, dass man meinen könnte, Paul Klee habe Pate gestanden bei der Gestaltung der Fassade, die die schiere Masse das Bauwerks scheinbar mühelos überspielt und einen eigentlichen Klotz mit fast 25.000 Quadratmetern Nutzfläche in ein freundliches, ja anziehendes Element der Grossstadtlandschaft verwandelt. Das so genannte GSW-Hochhaus, bis vor zwei Jahren Hauptsitz der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnbaugesellschaft Berlin, hat ein gebürtiger Konstanzer entworfen: der Architekt Matthias Sauerbruch. Er kommt heute von der Spree an den Bodensee nach Konstanz, um im Konzil um 18 Uhr den Festvortrag zum 10. Geburtstag des ArchitekturFORUMS KonstanzKreuzlingen zu halten. … weiterlesen \"\"

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21. Juni 2017 | Deutsch-schweizerisches Grossprojekt

Heimat Alpstein: Opulente Bilder, Vieh, Berge und Musik

Konstanz (gro) Wo vor 600 Jahren Papst Martin V. gewählt wurde, wird am heutigen Mittwoch, dem 21. Juni 2017, im Konzilsgebäude ein gross angelegtes deutsch-schweizerisches Kulturprojekt auf den Weg in die Öffentlichkeit gebracht. Sein Titel lautet einfach und schlicht „Heimat Alpstein“. Unterzeile: „Appenzeller und Toggenburger Bauernmalerei“. Das ist tief gestapelt. Tatsächlich ist es ein Projekt, das die kulturhistorischen Bande, die die Bodensee-Metropole seit Jahrhunderten mit dem Toggenburg und dem Appenzell verbindet, neu zu orten und (endlich) wieder mit Leben zu erfüllen sucht. … weiterlesen \"\"

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12. Juni 2017 | Uni und FH mit virtuellem Wiederaufbau im Bildungsturm

Palmyra - auf die Barbarei folgt die Rekonstruktion

Konstanz (gro) Es ist eine Reaktion, die Hoffnung macht: Studierende der Universität Konstanz und der Fachhochschule haben die sagenumwobene syrische Ruinenstadt Palmyra von neuem erlebbar gemacht. Die antike Oasenstadt mit Siedlungsspuren bis aus der Jungsteinzeit war von der UNESCO vor über 36 Jahren als „Kulturerbe der Menschheit“ unter Schutz gestellt worden. Begünstigt durch den Rückzug syrischer Truppen gelangten seit 2015 grosse Teile der antiken Oasenstadt unter die Herrschaft des so genannten Islamischen Staates (IS). Und der IS hat inzwischen eine grosse Anzahl der aus antiker und vorantiker Zeit stammenden Ruinen in die Luft gesprengt. Mit ihrem Projekt „Rebuild Palmyra? Zukunft eines umkämpften Welterbes“ antworten die Studierenden der Barbarei im Zentrum Syriens mit einer Ausstellung im Bildungsturm am Münsterplatz. … weiterlesen \"\"

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