Dornröschen
Leserkommentare
 
Sponsoren
6. Februar 2017 | Harald Derschka über den Konstanzer Pfennig

Der „Vierzipfler“ als Währung am Bodensee

Palermo/Konstanz (gro) Ein früher „Konstanzer Pfennig“, ein so genannter „Vierzipfler“ mit hohem Kupferanteil aus dem 12. Jahrhundert, trägt das Bildnis des in Palermo aufgewachsenen Stauferkaisers Friedrich II. Die Münzen mit dem Konterfei Friedrichs, die 200 Jahre später sowohl am Bodensee als auch weiter südlich, bis in Venedig und Palermo, im Umlauf waren, sahen wesentlich hübscher aus. Sie waren aus Silber. Während des grossen Konstanzer Kirchenkonzils von 1414 bis 1418 mit Teilnehmern aus ganz Europa, kam der Konstanzer Pfennig besonders stark unter die Leute und anschliesssend teilweise bis in entfernteste Winkel des Kontinents. Mit der spätmittelalterlichen Währung des Bodenseeraumes befasst sich auch ein Konstanzer Experte: der an der Bodenseeuniversität lehrende Historiker Harald Derschka. Er informiert am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Rosgartenmuseum über seine Forschungsarbeit. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

3. Februar 2017 | Aufmarsch der Zollfahnder in der Raggenbass-Strasse

„Südkurier“ im Visier der Staatsanwaltschaft

Konstanz (gro) Grosser Aufmarsch, klitzekleine Meldung: „Prüfung bei der psg in Spaichingen“ meldete der „Südkurier“ am Mittwoch auf Seite 6, auf seiner Wirtschaftsseite. Die für finanzjuristische Laien unverständlich gehaltene Kurznachricht stand rechts neben dem alljährlich wiederkehrenden Grossbericht über den Neujahrsempfang von IHK und Handwerkskammer. Die Meldung unterschlug, dass es am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr in der grenznahen Otto-Raggenbass-Strasse zu einem Aufmarsch des Singener Kommandos „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ (FKS) gekommen war, ein paar Stunden später auch zu einem „Besuch“ der Fahnder im „Südkurier“-Medienhaus im Oberlohn und in Privatwohnungen von Managern des Unternehmens. Einer davon hat sich in der Otto-Raggenbass-Strasse niedergelassen. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

31. Januar 2017 | Neueste Arbeit des Bildhauers in Schwetzingen

Für Kurfürst Carl Theodor lässt Peter Lenk die Sau raus

Bodman/Schwetzingen (gro) Die neueste Arbeit von Peter Lenk, dem Bildhauer aus Bodman, steht auf dem Schlossplatz von Schwetzingen. Es ist ein prächtiges Schwein, im Zaum gehalten von Kurfürst Carl Theodor. Er reitet die Sau halbnackt zusammen mit einer hübschen Maitresse. Das Kunstwerk vor barocker Schlossfassade ist mit seinen 2 Tonnen aus Steinguss zwar bei weitem nicht so schwer wie Lenks 18 Tonnen wiegende Konstanzer Hafenschöne namens Imperia, aber nichtsdestotrotz ein überlebensgrosses, gewichtiges Denkmal, das jede Menge Fans und Neugierige nach Schwetzingen locken dürfte, wenn der Schmuddelwinter endlich vom Frühling verdrängt wird. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

24. Januar 2017 | Andreas Frank in der Kanzlei Wilhelm Hansen

Revolutionäre Töne zur Saisoneröffnung

Konstanz (gro) International engagierte Grossbanken als willfährige Gehilfen vermögender Steuerhinterzieher; Regierungen, die mitmachen bei Geldwäsche; eine Justiz, die gegenüber kriminellen Finanzgeschäften auch bei uns in Deutschland häufig wegschaut: In einer der angesehensten Anwaltskanzleien der Bodenseeregion waren am vergangenen Wochenende revolutionäre Töne zu vernehmen. Wilhelm Hansen hatte für den diesjährigen Neujahrsempfang in seine weitläufigen Räumlichkeiten hoch über dem Konstanzer Bürgerbüro an der Unteren Laube den Finanzexperten Andreas Frank (Bild) als Vortragsredner eingeladen, wohlwissend, dass dieser Mann mit Zündstoff aufwarten würde. Hansen, 67, war von 1981 bis 1997 Erster Bürgermeister und neben seiner Anwaltstätigkeit bis vor Kurzem Referent für Arbeitsrecht an der Hochschule St. Gallen. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

16. Januar 2017 | Verwaltung für Prüfung der Scheffelstrasse

Auch der letzte Rest Stadelhofens soll „beruhigt“ werden

Konstanz (gro) Die Stadtverwaltung möchte prüfen, ob sich die Scheffelstrasse „beruhigen“ lässt. Damit bahnt sich die komplette Verkehrsberuhigung Stadelhofens an, des Quartiers zwischen Emmishoferstrasse und Hafenstrasse, Bodanstrasse und Schweizer Grenze. Verkehrstechnisch würde sich durch die letztmögliche „Beruhigung“ nichts ändern. Städtebaulich ist der Umbau der Scheffelstrasse allerdings wünschenswert. Heute liegt dieses am ehemaligen Scheffelhof rechtwinklig abknickende Verbindingssträsschen zwischen Kreuzlinger Strasse und Bodanstrasse wie ein Fremdkörper neben lauter mehr oder weniger hübsch gepflasterten Gassen und der zuletzt verkehrsberuhigten Kreuzlinger Strasse. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »