Dornröschen
Leserkommentare
 
Sponsoren
22. Dezember 2011 | „Werden die Zeit zwischen 1930 und 1945 aufarbeiten“

Mainau beruft drei namhafte historische Fachberater

Konstanz/Mainau (gro) Die Mainau-Geschäftsführung hat Professor Lothar Burchhardt, Museumsdirektor Tobias Engelsing und Jürgen Klöckler, den Leiter des Stadtarchivs, gebeten, bei der Erarbeitung eines „Gesamtkonzepts“ zur Geschichte der Insel Mainau mitzuwirken. Die Mainau reagiert damit auf die erneute Aufforderung, auch die bisher bestehende, zeitliche Lücke von 1930 bis 1945 in der Darstellung der Inselgeschichte mit zuverlässigen Informationen zu füllen. Für die 1945 auf der Mainau gestorbenen, ehemaligen KZ-Häftlinge soll eine „sichtbare Form der würdigen Erinnerung“ gefunden werden, heisst es in einer Erklärung der Mainau-Geschäftsführung vom heutigen Donnerstag. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

22. Dezember 2011 | Die 33 vergessenen Toten des Mainau-Hospital von 1945

Wenn die Verstorbenen plötzlich Namen bekommen

Konstanz/Mainau (gro) Guillaume Raparie, 1896 geboren in Paris, ist 48 Jahre, 7 Monate und 27 Tage alt gewesen, als er am 19. Juni 1945 in einem Behelfshospital auf der Insel Mainau starb. Zusammen mit einer Frau und 32 Männern, die 1945 in dem Krankenhaus ebenfalls dahinschieden, wurde Guillaume Raparie, gelernter Chauffeur und Jude, auf der Bodenseeinsel begraben, 1946 von der Mainau auf den Konstanzer Hauptriedhof umgebettet und 1948 auf den Friedhof seiner Heimatgemeinde St. Denis, bis heute Hochburg der französischen Arbeiterbewegung, in der nördlichen Banlieu von Paris, überführt. Guillaume Raparie ist einer von 33 Verstorbenen des Jahres 1945, die nun, 61 Jahre nach ihrem Tod, endlich aus der Anonymität befreit werden und wieder einen Namen und die Einordnung in die Zeitgeschichte bekommen. Die Mainau-Verwaltung will mithelfen, die überfällige Überwindung der Anonymität zu bewerkstelligen. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

19. Dezember 2011 | Nach den Engpässen durch die Weihnachtsesserei

Heute beginnen die Wiedersehens-Parties

Konstanz (gro) Auf die zahllosen Weihnachtsessen folgen die Wiedersehens-Parties. Für einen ersten Höhepunkt dürfte das heutige Relaxed-Clubbing in der Kantine (Oberlohnstrasse 3) sorgen. „Massig DJs, Massig Hits“ lautet das Motto dort draussen im Industriegebiet, oder auch „Make bash not war“. Gesellschaftlich bedeutender ist dann am kommenden Donnerstag die legendäre Coming-Home Party im Hause Heppeler an der Konzilstrasse. Zwei Tage später ist Heiligabend und über die die Feiertage geht es, unter anderem mit Jürgen Waidele, rund im K 9. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »

15. Dezember 2011 | Heute Trauerfeier für Werner Schwarzwälder

Er war ein streitbarer Zeitungsmacher und Familienmensch

Von Erich Gropper

Es war Anfang Oktober 1981, als mich Werner Schwarzwälder mit dem Auftrag nach Allmannsdorf schickte, über die Beerdigung von Professor Peter Hemmerich zu berichten. Der an der Konstanzer Universität lehrende Biochemiker, der auch eine Zeitlang im Konstanzer Stadtrat sass, war einem Gehirntumor erlegen. Zwei Operationen und eine Serie von Bestrahlungen waren vergeblich gewesen. Hemmerich starb im Alter von noch nicht einmal 52 Jahren. Nach der Rückkehr unterhielten wir uns kurz über die Zeremonie, bei der, gemäss Hemmerichs Verfügung, die Halleluja-Ramblers aufspielten. Werner Schwarzwälder, damals Chef der Konstanzer Lokalredaktion, und ich waren uns einig, dass es ein Skandal ist und bleibt, wenn ein Mensch derart mitten aus dem Leben gerissen wird. Da hilft aller Religionstrost nicht und auch kein Jazz aus New Orleans. Auch Werner Schwarzwälder, der heute auf dem Konstanzer Hauptfriedhof mit einer Trauerfeier verabschiedet wird, ist nun dieses Schicksal widerfahren, auch er wurde mitten aus dem Leben gerissen. Gerade zwei Jahre waren dem ebenso streitbaren wie streitlustigen Zeitungsmacher vergönnt, seinen so genannten Lebensabend zu geniessen. … weiterlesen \"\"

2 Kommentare »

14. Dezember 2011 | SPD setzt diesmal auf Besinnlichkeit

Mit den Genossen durchs Labyrinth des Münsters

Konstanz (gro) Lieder aus Irland und von Bob Dylan, Glühwein an der Münsterbar und eine grossartige Führung mit Konrad Schatz durch die altehrwürdige Bischofskirche: Die Konstanzer SPD setzte bei ihrem diesjährigen Weihnachtstreff, ganz der Adventszeit entsprechend, auf erwartungsvolle Besinnlichkeit. Die über zwei Dutzend Genossinnen und Genossen wurden andererseits enorm gefordert: Der ehemalige Münstermesmer Schatz beliess es keineswegs bei dem gemütlichen Vortrag, zu dem es sich die Besucher im Chorgestühl bequem gemacht hatten, sondern bescherte den Konstanzer Sozialdemokraten einen teilweise schwindelerregenden Marsch durch die Tiefen und Höhen der schier unergründlichen Gemäuer einer Kirche, deren älteste Bereiche weit über 1000 Jahre alt sind. … weiterlesen \"\"

Noch keine Kommentare »