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Alle Artikel zum Thema: Universität Konstanz

22. Juni 2017 | 10 Jahre ArchitekturFORUM KonstanzKreuzlingen

Heute: Bauen als die ganz grosse Kunst

Konstanz (gro) Das über 80 Meter hohe Gebäude an der Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin-Kreuzberg hat eine Fensterfront, dass man meinen könnte, Paul Klee habe Pate gestanden bei der Gestaltung der Fassade, die die schiere Masse das Bauwerks scheinbar mühelos überspielt und einen eigentlichen Klotz mit fast 25.000 Quadratmetern Nutzfläche in ein freundliches, ja anziehendes Element der Grossstadtlandschaft verwandelt. Das so genannte GSW-Hochhaus, bis vor zwei Jahren Hauptsitz der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnbaugesellschaft Berlin, hat ein gebürtiger Konstanzer entworfen: der Architekt Matthias Sauerbruch. Er kommt heute von der Spree an den Bodensee nach Konstanz, um im Konzil um 18 Uhr den Festvortrag zum 10. Geburtstag des ArchitekturFORUMS KonstanzKreuzlingen zu halten. … weiterlesen \"\"

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12. Juni 2017 | Uni und FH mit virtuellem Wiederaufbau im Bildungsturm

Palmyra - auf die Barbarei folgt die Rekonstruktion

Konstanz (gro) Es ist eine Reaktion, die Hoffnung macht: Studierende der Universität Konstanz und der Fachhochschule haben die sagenumwobene syrische Ruinenstadt Palmyra von neuem erlebbar gemacht. Die antike Oasenstadt mit Siedlungsspuren bis aus der Jungsteinzeit war von der UNESCO vor über 36 Jahren als „Kulturerbe der Menschheit“ unter Schutz gestellt worden. Begünstigt durch den Rückzug syrischer Truppen gelangten seit 2015 grosse Teile der antiken Oasenstadt unter die Herrschaft des so genannten Islamischen Staates (IS). Und der IS hat inzwischen eine grosse Anzahl der aus antiker und vorantiker Zeit stammenden Ruinen in die Luft gesprengt. Mit ihrem Projekt „Rebuild Palmyra? Zukunft eines umkämpften Welterbes“ antworten die Studierenden der Barbarei im Zentrum Syriens mit einer Ausstellung im Bildungsturm am Münsterplatz. … weiterlesen \"\"

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4. April 2017 | Uni Konstanz an der Entdeckung beteiligt

Das rosa Sensationsfischlein ist knapp 10 Zentimeter lang

Konstanz (gro) Das schlanke Fischchen ist ausgewachsen knapp zehn Zentimeter lang, und durch seine durchsichtige Haut schimmern blassrosa die Blutgefässe des zarten, wendigen Körpers. In der vergangenen Nacht hat es der Kaltblütler auf Anhieb in die Schlagzeilen der Nachrichtenagenturen und auch in die „Tagesthemen“ der ARD geschafft. Es handelt sich um den ersten und damit bisher einzigen Höhlenfisch, der in Europa gefunden wurde. Forscher der Uni Konstanz sind an der sensationellen Entdeckung beteiligt, auf die man im Übrigen gar nicht weit entfernt vom Bodensee gestossen ist. … weiterlesen \"\"

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27. März 2017 | Maria Cruz Berrocal fündig in Südostasien

Konstanzer Archäologin entdeckt uraltes Christen-Grab im Norden Taiwans: Zeugnis früher Globalisierung

Konstanz/Taiwan (gro) Im Norden der südostasiatischen Insel Taiwan sind Archäologen auf die sterblichen Überreste eines Mannes gestossen, der dort kurz nach 1500 als Christ bestattet worden ist. Die gefalteten Hände des gut erhaltenen Skeletts und dessen Analysen sowie die Reste der längst untergegangenen Friedhofsanlage lassen keinen Zweifel daran, dass sich dort, im damaligen Salvador de Isla Hermosa auf dem kleinen Eiland vor der Hauptinsel Taiwan, eine Niederlassung der welterobernden Spanier befunden hatte. Dieses Zeugnis einer frühen Globalisierung wurde bei Grabungsarbeiten unter der Leitung von Maria Cruz Berrocal (kleines Bild) entdeckt, die an der Universität Konstanz als Forschungsstipendiatin am Zukunftskolleg der Uni arbeitet, forscht und lehrt. … weiterlesen \"\"

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4. März 2017 | Christoph Nix bleibt Konstanz erhalten

Der Rettungssanitäter lässt andere die Wunden heilen

Konstanz (gro) Noch mal Glück gehabt: Christoph Nix, 62, hat seine Kandidatur für das Amt des Kulturbürgermeisters der Stadt Trier zurückgezogen und bleibt Konstanz damit als Intendant des Stadtheaters erhalten. Sein Vertrag läuft noch bis 2020. Dank seiner doppelten Promotion als Jurist und Theaterwissenschafter, dank seiner Arbeit als Hochschulllehrer an verschiedenen Universitäten, seiner Ausbildung zum Clown und dank seiner Erfahrung als Theatermacher hatte Nix gute Aussichten, noch diesen Monat zum neuen Kulturdezernenten der römisch verwurzelten, ältesten Stadt Deutschlands gewählt zu werden. Doch der Rettungssanitäter (das hat Nix auch gelernt) hat, wie gesagt, abgewinkt. Heute Samstag stellen sich die verbliebenen Kandidaten dem Trierer Gemeinderat vor. … weiterlesen \"\"

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